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Gerätehaus wird neben dem Lidl-Markt gebaut

Hemmingen-Westerfeld Gerätehaus wird neben dem Lidl-Markt gebaut

Das neue Gerätehaus für die Feuerwehren Hemmingen-Westerfeld und Wilkenburg soll neben dem Lidl-Markt an der Weetzener Landstraße gebaut werden. Das teilte Bürgermeister Claus Schacht mit. 

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Der stellvertretende Stadtbrandmeister Ralf Brinkmann (von links) gratuliert Jan Menze, Hendrik Heyer und Maximilian Schmidtmeier zur Beförderung.

Quelle: Tobias Lehmann

Hemmingen-Westerfeld.  Das künftig gemeinsame Gerätehaus für die Feuerwehren Hemmingen-Westerfeld und Wilkenburg wird an der Weetzener Landstraße neben dem Lidl-Markt gebaut. Das teilte Bürgermeister Claus Schacht in der Jahresversammlung der Feuerwehr Hemmingen-Westerfeld am Sonnabend mit. Die Verhandlungen mit dem Grundstücksbesitzer seien abgeschlossen und der Kauf soll in den nächsten Wochen vom Notar offiziell beglaubigt werden. Den konkreten Kaufpreis nannte Schacht nicht. Doch die Summe sei in den 2 Millionen Euro enthalten, die die Stadt dieses Jahr für den Ankauf von Grundstücken eingeplant habe. 

Bereits seit Ende 2016 steht fest, dass die Feuerwehren Hemmingen-Westerfeld und Wilkenburg sich einen gemeinsamen Stützpunkt teilen wollen. Ziel der intensiveren Kooperation ist, dass langfristig bei Alarm tagsüber genügend Feuerwehrhelfer schnell an der Einsatzstelle sind. Doch das Haus der Feuerwehr Hemmingen-Westerfeld an der Dorfstraße stammt aus dem Jahr 1966 und ist schon für eine Feuerwehr mittlerweile zu klein.

Im vergangenen Jahr hatte die Stadt zwei Alternativen für den Standort des neuen Gerätehauses geprüft, eine im Gewerbegebiet und die Fläche neben dem Lidl-Markt. Letztere war auch der von der Feuerwehr favorisierte Standort. Ortsbrandmeister Thorsten Heitmann bedankte sich für die gute Nachricht. Doch bis der Bau der Feuerwehr zur Verfügung steht, wird es noch ein paar Jahre dauern. Schacht verwies auf zahlreiche andere Projekte, für die die Stadt ebenfalls einige Millionen Euro investieren muss, unter anderem den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Arnum. Doch zumindest die Planungen für das neue Haus in Hemmingen-Westerfeld sollen noch dieses Jahr beginnen. Die Stadt hat dafür 100 000 Euro in den Haushalt eingestellt.

Der stellvertretende Stadtbrandmeister Ralf Brinkmann teilte zudem mit, dass die Stadt 300 000 Euro in den Kauf neuer Einsatzkleidung für alle Feuerwehren der Stadt investieren will. Diese soll sukzessive innerhalb der nächsten fünf Jahre gekauft werden. Der endgültige Beschluss wird allerdings erst in der Sitzung des Rats am Donnerstag, 22 Februar, fallen. 

Die Ortsfeuerwehren in Hemmingen verzeichneten im vergangenen Jahr insgesamt 165 Alarmierungen. Davon waren 102 technische Hilfeleistungen, 30 Brandeinsätze und 30 sonstige Einsätze, sagte Brinkmann. Die Feuerwehr Hemmingen-Westerfeld war an 110 Einsätzen beteiligt. „Abgesehen von der Zeit, als die Feuerwehr noch ausgerückt ist, um Wespennester zu entfernen, ist das in unserer 116-jährigen Geschichte Rekord“, sagte Heitmann. 

Bürgermeister Claus Schacht sprach allen Mitgliedern dafür seine Anerkennung aus. Er wies auch darauf hin, dass es einige Einsätze gab, bei denen Todesfälle zu beklagen waren, wie beim Brand eines Wohnhauses in Wilkenburg an Pfingsten. „Respekt dafür, wie Sie solche Einsätze auch anschließend verarbeiten“, sagte Schacht an die Mitglieder der Feuerwehr gewandt.

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften gab es in diesem Jahr nicht. Befördert wurden Jan Menze (Hauptlöschmeister), Hendrik Heyer (Hauptfeuerwehrmann) und Maximilian Schmidtmeier (Oberfeuerwehrmann).    

Von Tobias Lehmann

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