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Schacht zu Abordnungen: "Schlag ins Kontor"

Hemmingen Schacht zu Abordnungen: "Schlag ins Kontor"

„Das ist ein Schlag ins Kontor.“ Mit diesen Worten hat Hemmingens Bürgermeister Claus Schacht (SPD) auf die Aufforderung aus dem Ministerium reagiert, dass die KGS in Hemmingen Lehrer an Grundschulen abordnen muss - wöchentlich 130 Unterrichtsstunden, wie es noch am Donnerstag hieß.

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Das Bild zeigt das Gebäude der Sekundarstufe II der KGS Hemmingen.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen. Einen Tag später waren es laut KGS-Schulleitung rund 100. Diese Zahl ergibt sich aus den aktuellen Bedarfsmeldungen der Grundschulen. Schacht sagte: „Wir sind gerade mit der Schulentwicklungsplanung beschäftigt. Das ist ein Rückschlag“, sagte Schacht. „Wir werden uns dafür stark machen, dass es nicht zu diesem Aderlass kommt.“

Ob dies in eine Ratsresolution mündet, ist nach den möglichen Neuwahlen im Landtag, auf die Niedersachsen am Freitag zusteuerte, offen. Die Ratsfraktionen wollen sich noch darüber abstimmen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Jens Beismann sagte: „Die verbeamteten Lehrer müssen das akzeptieren. Das Entscheidende ist, wie die Schüler damit klarkommen.“ Es gelte nun unter anderem den Lehrerberuf besser zu bewerben und die Universitäten in der Nähe attraktiver zu machen. Schacht und Beismann sagten, der Lehrermangel gehe auf Versäumnisse früherer Landesregierungen zurück.

CDU-Fraktionschef Ulff Konze warnte: „Wir dürfen hier nicht politisch instrumentalisieren. Es geht darum, dass die Schüler bestmöglichst versorgt werden.“ Eine Abordnung von bis zu fünf Lehrern der KGS an Grundschulen sei zu viel. „Hier muss das Ministerium nacharbeiten.“ Die Planung bezeichnete Konze als chaotisch.

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