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Umland Hemmingen Nachrichten Tafel informiert über Wüstung Klein Hemmingen
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14:57 14.12.2016
Von Tobias Lehmann
Ute Bartelt (links), Karl-Heinz Nowak und Doris Linkhof enthüllen die Informationstafel über die Wüstung Hemmingen an der Buswendeschleife der KGS. Quelle: Tobias Lehmann
Hemmingen-Westerfeld

Bereits vor mehr als 1000 Jahren haben auf einem Gehöft im Bereich der heutigen KGS in Hemmingen-Westerfeld Menschen gelebt. Das belegen hunderte Funde und sogenannte Befunde, die bei den Bauarbeiten für die Buswendeschleife vor der Schule 2014 entdeckt wurden. Für die jetzt aufgestellte Informationstafel hat Ute Bartelt, Archäologin der Region Hannover, ein Bild anfertigen lassen, wie das Gehöft nach den vorliegenden Informationen ausgesehen haben könnte.

Das Gebiet wird offiziell "Wüstung Klein Hemmingen" genannt. Mit dem Begriff Wüstung werden Siedlungen bezeichnet, die aufgegeben worden sind. Bartelt geht davon aus, das "ländliche Konzentrationsprozesse" der Grund dafür waren. Die Archäologin weist darauf hin, dass der Impuls für die Informationstafel vom Heimatbund Hemmingen kam. Der Vorsitzende Karl-Heinz Nowak sagte, dass die Mitglieder der Ortsgruppe auch die Pflege der Tafel übernehmen werden. Er bedankt sich auch bei den Mitarbeitern des Hemminger Betriebshofes, die beim Aufstellen der Tafel geholfen haben.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Doris Linkhof regt an, dass die Siedlung Klein Hemmingen auch im Geschichtsunterricht der KGS angesprochen werden sollte. "Wenn wir hier schon einen historischen Ort direkt vor der Schule haben, sollten die Schüler auch davon erfahren", sagt sie.

Die Denkmalbehörde der Region will dem Kiesabbau auf dem Gelände des Römerlagers in Hemmingen-Wilkenburg zustimmen. Allerdings hat die Denkmalpflegerin der Region, Ute Bartelt, Auflagen gemacht: Vor dem Baggern muss das Römerlager ausgegraben und alle Funde müssen dokumentiert werden. 

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