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Umland Hemmingen Nachrichten Ulla Meinecke tritt im bauhof auf
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00:29 28.03.2018
Ulla Meinecke & Band unterhalten mit altbekannten und neuen Stücken im wieder ausverkauften bauhof. Quelle: Torsten Lippelt
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Hemmingen-Westerfeld

 Zusammen mit ihren beiden Bandmusikern Ingo York (E-Gitarre) und Reinmar Henschke (Keyboard) gastierte am Freitagabend die Sängerin Ulla Meinecke zum inzwischen dritten Mal im Kulturzentrum bauhof. 

„Wir hatten bereits 2014 und 2016 mit ihr das musikalische Vergnügen – und hätten, wie damals auch, bei genügend Platz bedeutend mehr als unsere 100 möglichen Eintrittskarten verkaufen können“, blickte bauhof-Vorsitzender Klaus Grupe erneut auf vollbesetzte Stuhlreihen. 

Dabei präsentierte die Ulla Meinecke Band das Konzert über altbekannte Lieder ebenso wie neue. Diese sind nach Lust und Laune ausgewählt und unter dem Motto  „Wir waren mit Dir bei Rigoletto, Boss“ zusammengestellt, dazu ist ein Stück aus dem Filmklassiker „Manche mögen’s heiß“ auf dem CD-Cover ebenso zu finden. Doch die bauhof-Besucher bekamen weder Arien aus der Verdi-Oper zu hören, noch Lieder im Marilyn Monroe-Stil auf einer Ukulele. Sondern von Ulla Meinecke mal einfühlsam und leise – dann gegen die basslastige Gitarre Ingo Yorks anarbeitend - mal aber auch laut und rauchig neu arrangierte Klassiker und aktuelle Lieder aus ihrem Repertoire, mit Themen rund um das Leben und die Liebe. 

Ulla Meinecke & Band unterhalten mit altbekannten und neuen Stücken im wieder ausverkauften bauhof. Quelle: Torsten Lippelt

Auch diverse Versionen anderer namhafter Künstler gesellten sich dazu: So interpretierte sie einfühlsam Bruce Hornsbys Klassiker „The Way it is“ mit ihrem „Das war schon immer so“, und in Erinnerung an ihr Lieblingsjugendbuch Tom Sawyer sang sie „Wer will schon Becky Thatcher sein?“ Zwei weitere Herren namens Tom spielten musikalisch im Konzert ebenso eine Rolle: Mit „Everybody gets somebody to lean on“ sang sie eine Hommage an den im letzten Jahr verstorbenen großen Musiker Tom Petty. Und auch Tom Waits, ihr „Musiker des Trostes in ihrer Notapotheke“, so Ulla Meinecke, kam zu Gehör. Sogar eine irische Volksweise brachte das Trio gekonnt auf die Bühne. Nach der Pause gab es dann sowohl Klassiker wie ihre „50 Tipps, ihn zu verlassen“, wie auch das sehr gefühlvolle „Ein Schritt vor und zwei zurück“. 

Im Zugabenteil dann zum Schluss kam sie – von vielen Konzertbesuchern lange erwartet und kaum noch erhofft: „Die Tänzerin“, ihr inzwischen fast 40 Jahre alter Klassiker, mit dem Ulla Meinecke einst bekannt geworden ist. Da fing das Publikum bereits beim Intro an, rhythmisch mitzuklatschen – und setzte dies bis zum unvermeidlichen Ende hin fort. Ein Lied, getreu dem damaligen LP-Titel „Wenn schon nicht für immer, dann wenigstens für ewig“. Oder zumindest für die nächsten zwei Jahre, wenn die Besuche von Ulla Meinecke im bauhof weiterhin so regelmäßig und gefragt bleiben, wie bisher.

Von Torsten Lippelt

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