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Umland Hemmingen Nachrichten Alte Schmiede: Zwei Varianten für Sozialwohnungen
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00:17 22.09.2017
Von Andreas Zimmer
Das Gebäude an der B3 wurde zuletzt als Gaststätte genutzt. Quelle: Andreas Zimmer
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Arnum

In dem Bebauungsplan sollen keine Sozialwohnungen vorgeschrieben werden. Das hat der Verwaltungsausschuss am Montagabend in nicht öffentlicher Sitzung einstimmig befürwortet. Die Erste Stadträtin Regina Steinhoff erläuterte auf Anfrage dieser Zeitung, auf den Passus könne verzichtet werden. „Vom Investor sind ohnehin geförderte Wohnungen geplant“, sagte sie.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hatte in der vergangenen Woche darüber gesprochen, welche Wohnungen angeboten werden sollen und ob dies im Bebauungsplan festzuschreiben ist. Das Gremium hat die Diskussion schließlich in den Verwaltungsausschuss vertagt.

Die Stadtverwaltung erstellte in der Zwischenzeit eine Tischvorlage mit zwei Varianten zur Auswahl. In der einen Variante ist mindestens die Hälfte aller Wohnungen als Sozialwohnungen festgesetzt. In der anderen Variante hingegen wird „darauf verzichtet die Errichtung förderfähiger Wohnungen vorzuschreiben“. Für Letzteres hat sich der Verwaltungsausschuss entschieden. Er beschloss zudem den Entwurf des Bebauungsplanes für das Gebiet direkt an der B3 öffentlich auszulegen.

In den beiden Wohngebäuden an der Göttinger Straße 48 sollen insgesamt 37 Wohnungen und eine DRK-Sozialstation entstehen. Doch zunächst muss die seit Jahren leer stehende Gaststätte Alte Schmiede abgerissen werden. Nach Schätzungen der Stadtverwaltung werden die Neubauten nicht vor dem Jahr 2019 errichtet sein.

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