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WLAN in der KGS erst im Jahr 2018

Hemmingen-Westerfeld WLAN in der KGS erst im Jahr 2018

Der WLAN-Ausbau in der Hemminger KGS kostet mehr und beginnt später als erwartet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf mehr als 200.000 Euro. Davon sollten 85.000 Euro in diesem Jahr für das drahtlose Netzwerk investiert werden. Diese Summe steigt auf 125.000 Euro.

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Es dauert noch, bis in der KGS ein WLAN-Netz verfügbar ist.

Quelle: Symbolbild

Hemmingen-Westerfeld. "Das Geld in diesem Haushalt reicht nicht aus", sagt Walburga Gerwing, Fachbereichsleiterin in der Stadtverwaltung. "Wir können das Projekt deshalb erst 2018 umsetzen." Die Kosten für das drahtlose Netzwerk in der KGS wirken sich auch auf das Budget der drei Grundschulen im Hemminger Stadtgebiet aus. Die Verwaltung teilte hierzu in einer Drucksache mit: „Die EDV-Ausstattung kann in diesem Jahr an den Grundschulen nicht wie geplant bereitgestellt werden, weil die gesamten Mittel aus dem Medienentwicklungsplan für die WLAN-Ausstattung an der KGS benötigt werden.“ In den kommenden Jahren solle es aber dafür einen Ausgleich geben.

Thorsten Langner, Elternvertreter im städtischen Bildungsausschuss, sagt, er sei „entsetzt“, dass erst später in die Grundschulen investiert werde. Seine Frage, ob es denn keine öffentlichen Zuschüsse für WLAN-Netze an Schulen gebe, beantwortete die Stadtverwaltung mit dem Hinweis, dass Geld gezahlt werde, aber nur für ein offenes WLAN-Netz. Die KGS aber wolle ein geschlossenes Netz. Schulleiter Dieter Driller-van Loo begründete dies mit der „Schutzfunktion“.

Der Ausbau kommt nur schleppend voran. Zwar hatte der Rat im Oktober 2016 zugestimmt, in der Schule flächendeckend einen Internetzugang zu schaffen. 50.000 Euro sollte dies kosten. Dann stellte sich heraus, dass das Geld nicht ausreicht, denn die beauftragte Firma ging laut Stadtverwaltung davon aus, dass die dafür nötigen Kabel bereits verlegt worden sind. Die Gesamtkosten des WLAN-Ausbaus belaufen sich inzwischen auf mehr als 200.000 Euro.

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