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Neue Kindergartengruppe in Arnum

Hemmingen Neue Kindergartengruppe in Arnum

Zum 1. Februar wird in Arnum bis zum Sommer eine neue Gruppe mit 20 Plätzen eingerichtet. Die Gruppe kommt im Mehrzweckraum der Kita Arnum I an der Arnumer Kirchstraße unter.

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Schild am Kindergarten Arnum I.

Quelle: Kindergarten

Hemmingen.  Noch vor wenigen Wochen hieß es: In Arnum fehlen ab Januar 2018 Kindergartenplätze. Das Problem ist gelöst: Zum 1. Februar wird in Hemmingens größtem Stadtteil bis zum Sommer eine neue Gruppe mit 20 Plätzen eingerichtet.

Das teilte Volker Kolsch, Leiter des städtischen Familienservicebüros, auf Anfrage dieser Zeitung mit. Die Gruppe kommt im Mehrzweckraum der Kita Arnum I an der Arnumer Kirchstraße unter. Die Kita weicht für ihre Aktivitäten im Mehrzweckraum in Räume im Feuerwehrhaus nebenan und im benachbarten Gemeindezentrum der Friedenskirchengemeinde aus.

Laut Verwaltung werden bei den Kindern im Alter von drei Jahren bis zur Einschulung die Betreuungsmöglichkeiten knapp. So werden es am 31. Juli 2018 insgesamt 693 Kinder sein. Dem stehen 590 Kindergartenplätze gegenüber. Die Situation in den Stadtteilen ist unterschiedlich. In Wilkenburg und Hiddestorf werden Plätze frei bleiben. In Harkenbleck, Devese und Hemmingen-Westerfeld hingegen werden alle Plätze belegt sein. Für das Kindergartenjahr 2018/19 werden voraussichtlich in Hemmingen-Westerfeld weitere 18 Plätze benötigt und für Arnum weitere zwölf Plätze. Abhilfe soll 2019 der Neubau des Kindergartens an der Weetzener Landstraße in Hemmingen-Westerfeld schaffen.

Durch Zuzüge ist die Zahl der Kinder der Jahrgänge vom 1. Oktober 2011 bis 30. September 2015 im Stadtgebiet um fast elf Prozent gestiegen. Das sind 91 Jungen und Mädchen mehr als bisher angenommen. Etwa die Hälfte davon Flüchtlingskinder. „Zur Unterstützung der Integration kommt eine zusätzliche Erzieherin an fünf Stunden pro Woche in jede Gruppe im Stadtgebiet“, erläuterte Kolsch. Den Antrag auf 227.000 Euro für sechs Halbtagssstellen hatte die Stadt im Juli 2017 gestellt. Die Region Hannover habe ihn jetzt genehmigt. Das Land übernehme die Kosten. Das Programm in Hemmingen laufe zunächst bis Ende 2018, erläutert Kolsch.

Die Stadt profitiert dabei von der Förderrichtlinie QuiK. Die Abkürzung steht für Qualität in Kindertagesstätten. Insbesondere Einrichtungen mit einer hohen Zahl an Kindern, die aufgrund ihrer Herkunft kein oder nur wenig Deutsch können, sollen personelle Verstärkung erhalten und so bei der Integration und Sprachförderung unterstützt werden - so das Kultusministierum. 

Von Andreas Zimmer

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