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Hemmingen So könnten die neuen Gerätehäuser aussehen
Umland Hemmingen So könnten die neuen Gerätehäuser aussehen
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18:46 11.11.2018
So könnte die bisher bevorzugte Variante des Feuerwehrgerätehauses in Hemmingen-Westerfeld aussehen. Quelle: Kiefer + Kiefer Architekten Sarstedt
Harkenbleck/Hemmingen-Westerfeld/Wilkenburg

Investiert die Stadt insgesamt fast neun Millionen Euro in das neue Feuerwehrgerätehaus in Hemmingen-Westerfeld und in den Umbau des Harkenblecker Gerätehauses? Die Machbarkeitsstudien liegen vor und zeigen, wie beide Vorhaben aussehen könnten.

In Hemmingen-Westerfeld, so regt es die Stadtverwaltung an, soll für insgesamt etwa 7,4 Millionen Euro ein eingeschossiges Gebäude mit Übungsturm, aber ohne Waschhalle entstehen. Die Feuerwehr ist ebenfalls für diese Variante, hätte aber gern auch eine Waschhalle. Die Verwaltung verweist auf die Kosten von mehr als 400.000 Euro und darauf, dass es schon eine auf dem Betriebshof in Arnum gibt. Die Feuerwehr macht deutlich, dass dort wegen der Größe nicht alle Fahrzeuge optimal gereinigt werden können und die Nutzung jeweils mit dem Betriebshof abzustimmen sei.

Es wird das erste gemeinsame Gerätehaus der Ortsfeuerwehren Hemmingen-Westerfeld und Wilkenburg. Die Studie enthält drei Varianten: ein eingeschossiges Gebäude ohne Waschhalle, eines mit zwei Etagen ohne Waschhalle und ein eingeschossiges mit Waschhalle. Der Übungsturm für 230.000 Euro ist in den Entwürfen optional eingezeichnet. Bei allen Varianten kommen die Kosten für die Einrichtung von voraussichtlich 160.000 Euro hinzu. Der Standort für das neue Gerätehaus neben dem Lidl-Markt an der Weetzener Landstraße steht bereits fest, das Grundstück hat die Stadt mittlerweile gekauft. Die etwa zweijährigen Arbeiten sollen Bürgermeister Claus Schacht zufolge im Jahr 2020 beginnen.

Auch das Gerätehaus in Harkenbleck solle ab 2020 umgebaut werden und könnte voraussichtlich 2021 fertig sein, sagt Schacht. Die Planung für Harkenbleck sei ebenfalls keine leichte gewesen, denn das verwinkelte Gebäude wird auch vom Kindergarten, Sportverein und weiteren Vereinen genutzt. Stadtverwaltung und Feuerwehr schlagen vor jene Variante zu verwirklichen, bei der die jetzige Fahrzeughalle der Feuerwehr abgerissen und durch einen Anbau ersetzt wird. Für die bessere Ein- und Ausfahrt soll die Buswartehalle abgerissen und die Haltestelle versetzt werden. Die Verwaltung betont, auch die Feuerwehr-Unfallkasse befürworte diese Variante. Schacht sagt: „Der Vorteil ist auch, dass der Kindergarten dann seinen eigenständigen Bereich hat. Zurzeit wird der Versammlungsraum der Feuerwehr auch als Krippenraum genutzt.“ Es gibt laut Verwaltung noch zwei weitere Varianten, doch die habe das Planungsbüro wegen der vielen Nachteile nicht weiter untersucht. So kreuzen sich beispielsweise Alarmwege und das Grundstück werde nicht optimal genutzt.

So könnte das Gerätehaus (rechts) in Harkenbleck aussehen. Den grünen Bereich würde der Kindergarten nutzen und den blauen unter anderem der Sportverein. Quelle: "architekten schäfer krause schulz" Hannover

Die Kosten belaufen sich auf etwa 1,3 Millionen Euro. Hinzu kommen rund 60.000 Euro für die Einrichtung wie Spinde und insgesamt etwa 80.000 Euro für den Abriss der Wartehalle und den Bau der neuen Haltestelle. Für die Haltestelle erwartet die Stadt allerdings eine Erstattung und eine Förderung unter anderem durch die Region Hannover.

Die Planer der Architekturbüros werden ihre Pläne am Montag, 12. November, im Rathaus in Hemmingen-Westerfeld vorstellen. Die Sitzung des Feuerschutzausschusses ist öffentlich und beginnt um 19 Uhr. Der Rat soll beide Vorhaben am 29. November beschließen.

 

Von Andreas Zimmer

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