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Hemmingen Römerlager in Wilkenburg: Online-Petition erfolgreich
Umland Hemmingen Römerlager in Wilkenburg: Online-Petition erfolgreich
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19:42 28.02.2019
Das Römerlager in Wilkenburg ist bislang noch unerfoscht. Quelle: Andrea Weber (Archiv)
Wilkenburg

Die von einer Bürgerinitiative gestartete Online-Petition für die Erforschung einer Römerlagers in Wilkenburg hat die nötige Zahl an Unterzeichnern für eine Anhörung im Petitions-Ausschuss erreicht. Laut Webseite des Landtag waren am Donnerstag 5096 Unterschriften eingegangen. Das Quorum für eine Anhörung vor dem Petitionsausschuss liegt bei 5000 Stimmen. Seit Einführung der Online-Petition im niedersächsischen Landtag im Jahre 2017 ist es laut Landtagsverwaltung das erste Mal, dass die erforderliche Zahl von Stimmen zusammenkam.

Kiesabbau soll Römerlager ersetzen

Das in der Nähe von Hannover entdeckte Römerlager droht, unerforscht dem Kiesabbau zum Opfer zu fallen. Archäologen schreiben dem Lager eine überragende Bedeutung als landesweit größtes römisches Bodendenkmal zu.

Petitionsausschuss muss sich mit Römerlager beschäftigen

Mit einem Areal von etwa 30 Hektar gehörte das Lager in der Zeit um Christi Geburt zu den größten östlich des Rheins. Mindestens 20.000 Legionäre hatten hier Platz. Bisher wurden mehr als 50 Münzen gefunden, die eine Datierung auf die Zeit zwischen 3 und 5 nach Christus nahelegen, hatte Bezirksarchäologe Friedrich-Wilhelm Wulf vom Landesamt für Denkmalpflege erklärt.

Wann sich der Petitionsausschuss mit dem Anliegen beschäftigen wird, steht noch nicht fest.

Von RND/lni

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