Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Hemmingen Zwei Varianten für die neue Halle
Umland Hemmingen Zwei Varianten für die neue Halle
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:34 06.11.2018
So soll die neue Mehrzweckhalle in Hiddestorf aussehen: Sicht von Norden. Quelle: Architekturbüro Mosaik
Hiddestorf

Zwei Varianten liegen auf dem Tisch, für eine sollen sich die Kommunalpolitiker noch in diesem Monat entscheiden: Die Sporthalle in Hiddestorf soll für mehr als 3,1 Millionen Euro saniert und zu einer Mehrzweckhalle erweitert werden.

Vorgesehen ist, den Nebentrakt mit den Umkleiden und Geräteräumen abzureißen und einen neuen unter anderem mit einer Mensa zu bauen. Der Ganztagsbereich für die benachbarte Grundschule ist an der Stirnseite geplant. Nach dem Entwurf bietet der Speiseraum etwa 48 Plätze. 16 weitere kommen hinzu, wenn die mobile Trennwand zum Kreativ-Ruhe-Raum weggenommen wird.

In der sogenannten Dorfküche sollen nicht nur Schüler essen können, sondern auch andere Bewohner des Stadtteils. Doch welche Küche soll es werden? Das Architekturbüro Mosaik in Hannover hat zwei Varianten erstellt: eine für etwa 3,1 Millionen Euro mit einer Küche, in der nur Essen warmgemacht wird, und eine für fast 3,4 Millionen Euro mit einer Küche, in der das Essen frisch zubereitet werden kann. Beide Varianten sind laut Planungsbüro für insgesamt etwa 220 Mensabesucher ausgelegt. Die Küchen unterscheiden sich zum Beispiel bei der Ausstattung sowie der Lüftung und Elektrik.

Die Stadtverwaltung befürwortet die teurere Variante – nicht ohne Grund. In einer Ratsvorlage schreibt sie: „Der auf der Grundlage der Machbarkeitsstudie erarbeitete Entwurf wurde in mehreren Besprechungen mit Verwaltung, Schule und Vereinen sowie dem Behindertenbeauftragten der Stadt abgestimmt. Dabei wurden diverse Anregungen aufgegriffen und in den Entwurf eingearbeitet.“

Welcher Entwurf verwirklicht wird, darüber entscheidet der Rat am 29. November. Als Baubeginn ist bisher Juli 2019 im Gespräch, im August 2020 soll alles fertig sein. Dann soll auch der Zugang zu der 1978 errichteten Halle barrierefrei sein. Es sind auch ein Behinderten-WC geplant, behindertengerechte Duschplätze und Platz in den Umkleiden für Rollatoren und Rollstühle. Auch im Hinblick auf die Akustik, das Energiesparen und der Technik soll alles dem heutigen Stand angepasst werden. Neue Sportgeräte lassen sich künftig mithilfe eines Motors hochziehen. Tore und Sprossenwände sollen ebenfalls durch motorisch betriebene ersetzt werden.

Die Planer stellen ihre Entwürfe am Mittwoch, 7. November, in der gemeinsamen Sitzung zweier Fachausschüsse vor. Diese ist öffentlich und beginnt um 19 Uhr im Rathaus in Hemmingen-Westerfeld. Die Region Hannover hat bereits signalisiert, dass sie 75.000 Euro aus einem Sport-Förderprogramm zahlen wird. Weitere Zuschüsse erhofft sich die Stadt durch ein bestimmtes Bundesprogramm, geht aber von viel Konkurrenz aus.

Die Sporthalle in Hiddestorf soll zu einer Mehrzweckhalle werden. Das sind die Entwürfe.

Von Andreas Zimmer

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Sportler und Feuerwehrleute aus Yvetot standen sich plötzlich auf dem Hemminger Sportplatz gegenüber: Diese Zeiten sind vorbei. Ein Komitee koordiniert den Austausch mit den Partnerstädten.

08.11.2018

Thomas und Heidrun Schwarze richten ihren letzten Secondhandbasar in der Trinitatiskirchengemeinde in Hemmingen-Westerfeld aus. Ein Nachfolger wurde bisher nicht gefunden.

05.11.2018

„Die Götter haben entschieden: Wilkenburg bleibt erhalten“, verkündete ein Mitglied der Römer AG Leine jetzt am Ende einer Veranstaltung zum Thema Priester und Götter. Doch das bleibt ein Wunsch.

08.11.2018