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Hemmingen Hohe Bünte soll 2019 ausgebaut werden
Umland Hemmingen Hohe Bünte soll 2019 ausgebaut werden
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16:00 12.10.2018
Wenn sich zwei Fahrzeuge an der Hohen Bünte begegnen, wird es eng. Quelle: Andreas Zimmer
Hemmingen-Westerfeld

Eine stellenweise breitere Fahrbahn und zusätzliche Parkplätze am Rand: Das sind einige der Vorschläge für den Ausbau der stark befahrenen Hohen Bünte in Hemmingen-Westerfeld. Die Straße führt unter anderem zur KGS, zur Musikschule, zum Büntebad, zum Jugend-Kultur-Haus, zum Strandbad, zum Sportplatz und zum Wertstoffsammelplatz. Diese Zeitung fasst die wichtigsten Fragen und Antworten zu dem Thema zusammen.

Wann soll der Ausbau beginnen?

Nach Angaben von Dietmar Juschkewitz, Leiter der städtischen Tiefbauabteilung, wird es etwa Mitte September 2019 soweit sein. Erst müsse die Saison im Strandbad enden, sagt er.

Wie lange wird der Ausbau dauern?

Juschkewitz zufolge werden sechs bis acht Wochen benötigt.

Wie wird in dieser Zeit der Verkehr geregelt sein?

Beim Ausbau der etwa 400 Meter langen und vier Meter breiten Strecke zwischen Büntebad und Strandbad solle die Stadt abschnittsweise vorgehen, erläutert Juschkewitz. Möglicherweise gebe es Teilsperrungen, aber der Sportplatz und die Vereinsgaststätte am Ende der Straße müssen erreichbar sein.

Wie sieht der aktuelle Entwurf des Planungsbüros aus Hannover aus?

Er ist mit der Verwaltung abgestimmt und sieht vor die Fahrbahn teilweise um einen auf fünf Meter zu verbreitern. An der bisherigen Fahrbahn selbst wird nichts verändert. Ferner sind insgesamt 16 zusätzliche Parkplätze an mehreren Stellen am Rand vorgesehen und eine Erneuerung der Oberfläche des Geh- und Radweges auf insgesamt rund 100 Metern.

Es gab auch Varianten mit 25 oder 39 Parkplätzen auf dem Gelände des früheren Jugendzentrums neben dem Büntebad. Warum wurden sie verworfen?

Juschkewitz erklärt, der Rat habe eine „gestraffte Planung“ mit einem Kostenlimit von 200.000 Euro einschließlich Ingenieurkosten gefordert. Bei der Lösung mit dem früheren Jugendzentrum wären die Ausgaben höher gewesen.

Warum kann die Straße nicht auf der ganzen Länge verbreitert werden?

Lange Risse: Einige Abschnitte des Geh- und Radweges sind zu sanieren. Quelle: Andreas Zimmer

Das ist laut Verwaltung wegen der starken Baumwurzeln nicht möglich. Da sich allerdings an der Straße drei breite Zufahrten befinden, gebe es ausreichend Ausweichstellen, sagt Juschkewitz.

Steht das Geld denn schon im Haushalt?

Ja und nein. Im Haushalt 2018 sind 50.000 Euro für die Planung verankert. Im Haushalt 2019 sollen es 150.000 Euro für Baukosten sein. Diese Summe wird auch benötigt, zudem 2.0.000 Euro für Ingenieurkosten und 2500 Euro für LED-Marker. Der Rat will den Haushalt 2019 im Februar verabschieden.

Wo sollen denn die LED-Marker hin?

Auf den Boden als Alternative zur Beleuchtung des Radweges. „In besonders dunklen Bereichen im Schlagschatten der Straßenbäume soll die Nutzbarkeit des Radweges verbessert werden“, heißt es dazu in einer Ratsvorlage.

Das Ingenieurbüro hatte erste Varianten bereits im August 2017 präsentiert. Warum dauert das so lange?

Die Ratsfraktionen wollten erst intern diskutieren. Während der Beratungen zum Haushalt 2018 forderten sie von der Verwaltung die „gestraffte Planung“. Den Haushalt 2018 hat der Rat erst im Februar dieses Jahres verabschiedet. Dann war noch die Genehmigung der Kommunalaufsicht abzuwarten.

Wann wird der Entwurf öffentlich vorgestellt?

Das ist im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt am Donnerstag, 18. Oktober, vorgesehen. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 19 Uhr im Rathaus in Hemmingen-Westerfeld.

Von Andreas Zimmer

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