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Isernhagen Feinerer Schotter soll Fußweg verbessern
Umland Isernhagen Feinerer Schotter soll Fußweg verbessern
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15:07 23.07.2018
Insbesondere Rollstuhlfahrer werden auf dem kurzen Wegstück ins Zentrum tüchtig durchgeschüttelt. Quelle: Frank Walter
Altwarmbüchen

Dass gerade eine Gruppe von Rollstuhlfahrern samt Begleitern in Richtung Rathaus unterwegs ist, passt zum Thema – und macht das Problem auch akustisch deutlich: „Aua! Aua!“, entfährt es einer älteren Frau kurz, als ihr Begleiter sie zunächst in allzu forschem Tempo vom Bürgersteig an der Hannoverschen Straße auf die geschotterte Verbindung zum Zentrum schiebt.

„Der Weg ist nicht nur schwierig, sondern auch gefährlich“, sieht sich Bernhard Schmidt bestätigt. Er sieht sogar „Gefahr in Verzug“: Einige dicke Schottersteine, hochgewachsene Wurzeln und die Kante der an einer Wegseite verlegten Rasengittersteine seien Stolperfallen. Nach Regenfällen sei die Passage schlammig, und im Winter seien die Gittersteine manchmal von Eis überzogen, auf dem man ausrutschen könne.

Dabei sei der Fußweg doch wohl die offizielle Verbindung von der Hannoverschen Straße zum Rathaus und zum Supermarkt, meint Schmidt mit Blick auf das Hinweisschild, das die Richtung zum Zentrum weist. Viele Menschen nutzten ihn wie er auch selbst Tag für Tag, darunter auch viele Ältere mit Rollator oder im Rollstuhl aus dem nahen Pflegeheim.

Umso weniger kann der Altwarmbüchener verstehen, dass seine Bitte um Abhilfe bislang nicht erhört wurde. Innerhalb eines Jahres habe er bereits dreimal Verwaltungsmitarbeiter angesprochen, doch passiert sei bislang nichts. Um die Pläne der Gemeinde, auf dem Grundstück eine Parkpalette samt neuer Zuwegung zum Zentrum errichten zu lassen, weiß Schmidt. Aber auch mit geringen Mitteln sei beim holprigen Weg doch schnell Abhilfe zu erreichen, meint er.

Darauf setzt mittlerweile offenbar auch das Rathaus. Zwar weise der Weg aus Verwaltungssicht „derzeit keine Schäden wie zum Beispiel Löcher auf“, heißt es auf Nachfrage. Dennoch möge das Begehen beziehungsweise Befahren mit Rollator oder Rollstuhl schwierig sein. Deshalb prüfe man, in wieweit kurzfristig eine verbesserte Nutzbarkeit insbesondere durch Ältere erreicht werden könne – beispielsweise durch ein feinkörnigeres Mineralgemisch.

Folgten der Prüfung dann auch Taten, so würde das Schmidt sehr freuen. Den Hinweis aus dem Rathaus, dass 100 Meter weiter an der Stettiner Straße 20/22 ein weiterer Fußweg ins Zentrum führe, lässt er aber nicht gelten. Dieser Weg sei schmal, nicht ausgeschildert und bedeute für Nutzer aus dem Seniorenheim einen deutlichen Umweg.

Von Frank Walter

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