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Isernhagen Firma kontrolliert Parkscheiben bei Rewe
Umland Isernhagen Firma kontrolliert Parkscheiben bei Rewe
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16:09 25.07.2018
Wer die Parkscheibe vergisst oder die Höchstparkdauer überschreitet, dem droht nun eine Strafzahlung. Quelle: Frank Walter
Altwarmbüchen

 Parkplätze sind im Zentrum Altwarmbüchens ein rares Gut. Weil immer wieder vermutlich Mitarbeiter der umliegenden Geschäfte, Banken und Arztpraxen bis zu acht Stunden lang auf dem Rewe-Parkplatz Parkbuchten blockierten, hat Marktbetreiber Marcel Peters dem nun einen Riegel vorgeschoben. Er hat eine Dienstleistungsfirma mit der Kontrolle der Parkscheiben beauftragt. Die Höchstparkdauer von zwei Stunden darf nicht überschritten werden. Falls doch, werden 19,90 Euro Vertragsstrafe fällig.

Die Zwei-Stunden-Regelung mit einer Parkscheibe galt bis dato auch schon. „Wir haben die Scheiben selbst in unregelmäßigen Abständen kontrolliert und das Gefühl gehabt, dass viele Dauerparker darunter gewesen waren“, schildert Peters. Er hat grundsätzlich nichts dagegen, wenn Autofahrer auf einem seiner 60 Kundenparkplätze ihre Fahrzeuge abstellten – sei es, sie besuchen eine Arztpraxis, holen sich in der Eisdiele eine Kugel oder regelten etwas im Geldinstitut. „Aber eben nicht den ganzen Tag“.

Peters will keinen Ärger provozieren. Das Unternehmen, dass nun regelmäßig die Parkscheiben kontrolliert, sieht er als ein faires Kompromiss. „Wer ohne Parkscheibe erwischt wird, muss nicht gleich zahlen, erst bei mehrmaligen Vergehen“, erklärt Peters. Beim ersten Mal werde noch ein Auge zugedrückt.

Weil überall in der Ortsmitte Parkraum knapp ist, soll beim Umbau des Zentrums auf einem schmalen Grundstück zwischen Rathaus und der Hannoverschen Straße auch ein mehrgeschossiges Parkhaus errichtet werden. So zumindest sieht es ein Entwurf vor. Die Gemeinde Isernhagen hatte das Grundstück vor 18 Jahren erworben. Die Schaffung weiteren Parkraums im Ortskern soll sowohl für Mitarbeiter und Kunden der umliegenden Betriebe als auch für Bedienstete und Besucher des Rathauses eine deutliche Verbesserung der Parksituation bringen.

Von Katerina Jarolim-Vormier

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