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Isernhagen IGS am Helleweg stellt sich Eltern und Viertklässlern vor
Umland Isernhagen IGS am Helleweg stellt sich Eltern und Viertklässlern vor
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14:34 10.03.2019
Lisa (von links), Leona und Sabine Dittrich erklären den Besuchern das soziale Projekt. Quelle: Antje Bismark
Altwarmbüchen

Das eigenverantwortliche Lernen an der IGS – dieses Thema bestimmt beim Tag der offenen Tür die Diskussionen, vor allem bei den Eltern der Viertklässler. Sie lassen sich von Müttern wie Sabine Dittrich durch das Gebäude am Helleweg führen und gehen dabei der Frage nach, ob der eigene Nachwuchs mit dem Konzept wird lernen können oder eben nicht.

Sabine Tienken begleitet ihren Sohn Leon durch die Klassenräume und schaut sich an den einzelnen Stationen an, was Schüler und Lehrer für diesen Tag vorbereitet haben. „Ich finde es sehr spannend, dass ich mich von meinen bisherigen Vorstellungen von Schule lösen muss“, sagt die Kirchhorsterin. „Bei uns gab es Deutsch, Mathe, Englisch oder Sachkundeunterricht, und das alles nach festgelegten Plänen.“ Dass die Schüler nun selbst ihre Schwerpunkte bestimmen und auch das Tempo, sei für sie als Mutter der größte Umgewöhnungsprozess. Noch könne sie nicht absehen, wie ihr Sohn mit der Eigenverantwortung umgehen werde, aber: „Er lernt erst in der dritten Klasse, deshalb haben wir jetzt ganz viel Zeit, um ihn zu beobachten und dann bewusst zu entscheiden.“

Gut 300 Schüler lernen in drei Jahrgängen

Die Lernbüros, das Arbeiten mit iPads, die teilgebundene Ganztagsschule: Fragen zu diesen Themen beantwortet Dittrich als Mutter zweier IGS-Töchter bei jedem Rundgang durch die Schule. Ihre jüngere Tochter Antonia lernt in der fünften Klasse, die ältere Carlotta in der sechsten. Sie ist an diesem Freitag fürs Popcorn-Herstellen verantwortlich und sieht ihre Mutter nur sporadisch, denn der Strom an interessierten Familien zieht sich durch den ganzen Nachmittag. „Eltern finden es hilfreich, wenn sie mit anderen Eltern über ihre Sorgen oder auch Erwartungen sprechen können“, bilanziert Dittrich am späten Nachmittag mit heiserer Stimme vom vielen Erzählen. Gut 300 Schüler gehen in die drei Jahrgänge der neuen Schule, wie Schulleiter Jens Könecke sagt.

Sie erklären den Besuchern an einzelnen Stationen ihren Unterrichtsalltag. So berichten Leona und Lisa aus dem siebten Jahrgang vom sozialen Projekt, bei dem Leona der Tafel in Altwarmbüchen und Langenhagen beim Packen und Ausgeben der Lebensmittel hilft. Lisa betreut eine Seniorin nach einem Schlaganfall. „Das sind Kompetenzen, die Kinder im späteren Leben brauchen“, sagt Tienken, zugleich froh, dass sie erst in einem Jahr über die künftige Schule ihres Sohnes entscheiden muss.

Von Antje Bismark

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