Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Avacon verlegt Leerrohre unter der K114
Umland Isernhagen Nachrichten Avacon verlegt Leerrohre unter der K114
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:53 21.02.2018
Tempo 50, obwohl niemand buddelt: Baustelle an der K114 zwischen Altwarmbüchen und Isernhagen K.B. Quelle: Philipp Bader
Anzeige
Altwarmbüchen/Isernhagen K.B

 Ach, guck’ mal: ein Tempolimit, obwohl niemand baggert. Ein Phänomen, wie man es von vielen Autobahnen kennt, lässt sich (wenn auch in deutlichen kleinerem Rahmen) aktuell auf der K114 zwischen Altwarmbüchen und Isernhagen K.B. entdecken. Ein Tempo-50-Schild begrenzt dort die erlaubte Höchstgeschwindigkeit im Bereich einer Baustelle, die momentan so gar nicht nach Baustelle aussieht. Verzögerungen wegen des Wetters nennt eine Avacon-Sprecherin als Grund dafür. So liegt die Baustelle bis auf weiteres brach, und die Autofahrer müssen trotzdem langsam fahren. Dabei ist mehr Tempo das Ziel – allerdings nicht für Autos, sondern für das Surfen im weltweiten Datennetz. Das Telekommunikationsunternehmen htp will dort Glasfaserkabel für schnelleres Internet legen. Avacon übernimmt für seinen Partner die Erdarbeiten und möchte bis April die letzten Leerrohre 1,50 Meter tief unter die Erde bringen – dank eines  horizontalen Bohrspülverfahrens sogar, ohne viel Erde aufzureißen. Und wenn dann die modernen Kabel erst eingezogen sind, dann dürfen auch die Autofahrer wieder mit Tempo 70 durch die S-Kurve fahren.

Von Philipp Bader

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Erneut haben Unbekannte ein Auto aufgebrochen und daraus das Navigationsgerät ausgebaut – dieses Mal mitten im Zentrum Altwarmbüchens.

21.02.2018

Krautrock vom Feinsten: Die deutsche Rockgruppe Wucan präsentiert am Freitag, 23. Februar, in der Blues Garage ihr neues Studioalbum „Reap the Storm“.

21.02.2018

Letztlich hat es Wallach „Rainman“ nicht geschafft. Am Mittwochvormittag von der Feuerwehr aus einem Graben in Kirchhorst befreit, starb das Pferd später in einer Tierklinik.

21.02.2018
Anzeige