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Umland Isernhagen Nachrichten In den Sommerferien zieht die Rest-Realschule um
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00:45 08.03.2018
Nicole Erhardt (Mitte) koordiniert dem Umzug der Real- in den im Bild rechten Trakt der Heinrich-Heller. Hauptschulrektor Martin Bruns und Johanna Malinowski, kommissarische Konrektorin der Realschule. Quelle: Martin Lauber
Altwarmbüchen

 Noch 100 Tage – dann beginnt mit den Sommerferien der Exodus der Realschule Isernhagen aus dem Altwarmbüchener Schulzentrum in Richtung Jacobistraße. Dort, im östlichen Trakt der Heinrich-Heller-Schule, bekommen die Jahrgänge 8, 9 und 10 ihr neues Domizil.

Isernhagens Schullandschaft ist im Umbau: Haupt- und Realschule sind mit Einrichtung der Integrierten Gesamtschule (IGS) zu Auslaufmodellen geworden – ab August jeweils nur noch mit den Jahrgängen 8 bis 10. Während am Helleweg die Realschule dem wachsenden Platzbedarf der IGS weicht, werden am Jacobistraße  Platzressourcen für sie frei. 

Vorübergehend jedoch nicht in ausreichendem Umfang: „Aus meiner Sicht wird es sehr eng“, schwant es  Martin Bruns. Damit meint der Rektor der Heinrich-Heller-Hauptschule nicht etwa, dass beide Kollegien sich  künftig ein Lehrerzimmer werden teilen müssen. „Das wird sicher kuschlig“, sagt Johanna Malinowski, stellvertretende kommissarische Leiterin der Realschule, im Spaß. Bruns beklagt sich auch nicht darüber, dass die naturwissenschaftlichen Fachräume und die Küche gemeinsam genutzt werden sollen.

Der kleine Kiosk in der Pausenhalle wird im nächsten Schuljahr nicht mehr ausreichen. Quelle: Martin Lauber

Sollte die Realschule aber mit sieben statt sechs Klassenverbänden kommen – das ist abhängig von der Zahl der „Rückläufer“ vom Gymnasium – wird der Kunstraum als Klassenzimmer gebraucht. Und noch mehr Sorgen bereitet es Bruns, dass seiner Schule nur vier Wochenstunden in der Sporthalle bleiben – die außer von der  Realschule  vorübergehend auch vom Gymnasiast mitgenutzt werden wird, weil die Sporthalle am Helleweg im Sommer abgerissen wird. 

Im pädagogischen Konzept der vielfach preisgekrönten Heinrich-Heller-Schule habe die Sporthalle ihre Funktion nicht nur für den Schul-, sondern auch für Freizeitsport sowie  als Ort, an dem Schüler von der Kopfarbeit ausruhen können. Als Differenzierungsbereich werde sie außerdem  benötigt – zumal für den Förderunterricht kein Extra-Raum mehr zur Verfügung stehe. „Unser Schulprofil lässt sich so nicht mehr gewährleisten“, erklärt der Rektor.

Traumhafte Klassenräume warten auf die Realschüler - nicht nur wegen der Whiteboards, sondern aus jedem Klassenzimmer geht es direkt ins Grüne. Quelle: Martin Lauber

Beim gemeinsamen Ortstermin wird dann aber nicht Trübsal geblasen. Der Engpass wird sich nach dem ersten gemeinsamen Jahr in Luft auflösen.  Einig sind sich die Schulleiter, dass Schüler- und Lehrerschaft gut zusammen passen und das Gebäude wie das Außengelände der Heinrich-Heller-Schule „ein Traum“ seien. Für die Hauptschule sei es ein Vorteil, wenn die letzten Jahrgänge nicht allein in einem immer mehr verwaisten Gebäude lernen müssen, findet Nicole Erhardt von der Gemeindeverwaltung, die den Umzug koordiniert. Die Realschüler wiederum profitierten davon, dass sie dem Baulärm der IGS-Baustelle entgehen.  Nur der bestehende Kiosk in der Pausenhalle , da sind Bruns,Malinowski und Erhardt einer Meinung, wird für die vorübergehend weit mehr als 200 Schüler nicht ausreichen.

Direkt nach den Osterferien, in denen schon die Strippen für den künftigen Computerraum der Realschule gezogen werden sollen, treffen sich beide Kollegien, um zu planen.

Von Martin Lauber

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