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Nachrichten Blick über 2,7 Millionen Euro
Umland Isernhagen Nachrichten Blick über 2,7 Millionen Euro
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09:00 27.06.2015
Die Bauarbeiten für das neue Feuerwehrgerätehaus am Farrelweg in Altwarmbüchen liegen voll im Zeitplan. Ortsbrandmeister Marc Perl hat beim Richtfest von der Drehleiter aus den Überblick über seine neue Wirkungsstätte. Quelle: Carina Bahl
Isernhagen

Was lange währt, wird endlich Feuerwehr: Hatten sich die Diskussionen darüber, wo und wie die Schwerpunktfeuerwehr Altwarmbüchen ein neues Gerätehaus bekommen sollte, schwierig gestaltet - und letztlich ein Gutachten erfordert -, so ging der Bau am Ende im Eiltempo vonstatten. Im Januar stand die Baugenehmigung, nur fünf Monate später durften die Einsatzkräfte am Donnerstagabend mit der Drehleiter den Richtkranz anbringen. „Wir sind voll im Zeitplan“, sagte Projektleiter Marc Wieneke vom Generalunternehmen Fechtelkord & Eggersmann erfreut. „Es gibt zwar noch kein Dach, dafür aber schon Fenster.“ Ende September soll der Bau, der genügend Platz für die Einsatzfahrzeuge, Büros, Ausbildungsräume und Atemschutzpflegestelle bietet, der Feuerwehr übergeben werden. 400 Kubikmeter Beton und 50 Tonnen Stahl sind am Farrelweg bereits verbaut worden - und bald auch 2,7 Millionen Euro.

Gemeindebrandmeister Clive von Plehn bezeichnete den Neubau „als Meilenstein für die Feuerwehr Altwarmbüchen“ - sichere dieser doch die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr und ermögliche das Ausrücken innerhalb der vorgeschriebenen Hilfsfristen. Auch Altwarmbüchens Ortsbrandmeister Marc Perl bekam das zufriedene Lächeln beim Richtfest nicht aus dem Gesicht.

Eine Abgasabsauganlage, die die Feuerwehrleute vor den giftigen Dieseldämpfen der Fahrzeuge schützt, wird das neue Gerätehaus ebenfalls erhalten. Auch Kirchhorst, Neuwarmbüchen und N.B. sind damit bereits ausgestattet. Dass im engen Gerätehaus in K.B. allerdings laut Verwaltung kein Platz dafür vorhanden sei und deshalb als Ersatz über eine Schiebetür-Lösung nachgedacht werde, sorgte im Feuerschutzausschuss für Unbehagen. Es sei „höchst unbefriedigend“, dass die Situation offenbar nicht wirklich verbessert werden könne, sagte Heinrich Bätke (CDU). „Wie gehen wir damit um?“ Die Arbeitsgemeinschaft Feuerwehr soll sich nun zeitnah mit dem Problem befassen.

Von Carina Bahl und Frank Walter

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