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10:33 24.06.2018
Ganz nah dran am großen Vorbild: Frontman Thomas Heinen (mit Käppi) rockt mit seiner Band wie Bruce Springsteen and the E-Street-Band. Quelle: Gabriele Gerner
Isernhagen H.B

Einfach nur zuhören und die Augen schließen: Wer Bosstime lauscht, glaubt, der Boss persönlich stehe auf der Bühne. Der Unterschied zwischen Bruce Springsteen und Bosstime-Frontmann Thomas Heinen ist nicht hörbar. Doch auch mit geöffneten Augen bietet sich dem Publikum ein stimmiges Bild. Musiker, die sichtlich Freude am Spielen haben, versetzen die Rock-Gemeinde zurück in die Neunzigerjahre: Cowboy-Stiefel und Nietengürtel gehören zum Standard-Outfit.

„Da sind doch ein paar neue Musiker dabei“, bemerkt ein Gast, der die Band nicht zum ersten Mal sieht. Und tatsächlich: Johann Bieger am Schlagzeug und Tobi Born an der Gitarre unterstützen die Standardbesetzung und erweisen sich als exzellente Wahl. „Darkness on the edge of town“ und „Prove it all night“, „Tougher than the rest“ und „Born to run“ kommen atmosphärisch gut rüber und sind Hymnen für das Springsteen-liebende Publikum. Moritz Schuster am Keyboard und Pierre de Stefano verzaubern die Zuhörer mit hingebungsvollem Einsatz und Klängen ganz im Stil von Springsteens E-Street-Band.

Nicht nur musikalisch, auch politisch schließt sich Frontmann Heinen seinem großen Vorbild Springsteen an. Das ursprünglich von Woody Guthrie stammende und von Springsteen aufgenommene „The promised land“ nimmt der Kölner zum Anlass für ein Plädoyer für Toleranz und Frieden. „Wir leben alle auf dieser Kugel namens Erde“, sagt er. „Da müssen alle Menschen draufpassen. Am besten wäre es, wenn jeder so lange irgendwohin latschen könnte, bis er sich irgendwo wohl fühlt. So ist es mir in meinem Leben auch immer gegangen.“ Dann schiebt er ein paar Mundharmonika-Klänge ein und beschert dem Publikum Gänsehaut. „Es ist unglaublich, wie nah die Band am Original ist“, meint Zuhörer Sven Kampke aus Hannover. „Man fühlt sich total in seine Jugend zurück versetzt.“ Charlotte Behr ist der gleichen Ansicht: „Es stimmt einfach alles.“ Sie ist sicher: „Beim nächsten Auftritt bin ich wieder dabei.“

Von Gabriele Gerner

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