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Umland Isernhagen Nachrichten Gemeinde schreddert umgestürzte Bäume
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00:16 15.01.2018
Noch stapeln sich die Bäume im Wäldchen am Altwarmbüchener See. Quelle: Jarolim-Vormeier
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Altwarmbüchen

 Wer derzeit am Altwarmbüchener See spazieren geht oder joggt, sieht noch immer die Relikte des Sturmtiefs „Xavier“. Der Orkan wütete Anfang Oktober mit voller Wucht über Norddeutschland und hinterließ reichlich Spuren – so auch in der gesamten Gemeinde Isernhagen.

Wie Kraut und Rüben sieht es noch im Wäldchen östlich des Vereinsheims des Altwarmbüchener Wassersportvereins aus. Entwurzelte Buchen und Birken liegen entlang der Spazierwege  im nordöstlichen Teil des Altwarmbüchener Sees, das der Gemeinde Isernhagen gehört. Kolosse stapeln sich übereinander, dazwischen liegt reichlich Geäst und Gestrüpp. Etwa ein Drittel des See-Areals gehört zu Isernhagen. Und zwei Drittel des südwestlichen Seebereichs sind im Besitz der Stadt Hannover, die wiederum für die Aufräumarbeiten ihres Geländes zuständig ist.  

Mitarbeiter des Baubetriebshofs schreddern Geäst und Baumstämme. Quelle: Jarolim-Vormeier

Derzeit räumen Mitarbeiter des Baubetriebshofes auf. Sie beseitigen die Wurzelstümpfe und schreddern die umgekippten Baumstämme sowie Äste und sorgen wieder für Ordnung im Wald. Nach dem Sturm vor drei Monaten  wurden zwar die Gefahrenstellen auf den Wegen sofort beseitigt, sagt Elke Freytag, Leiterin der Abteilung Umwelt und Grün sowie Umweltschutzbeauftragte der Gemeinde. Die Sturmschäden abseits der Wander- und Laufwege mussten wegen der umfangreichen Aufräumarbeiten indes liegen bleiben. 

Noch einige Zeit werden die Mitarbeiter des Baubetriebshofes für die weiteren Aufräumarbeiten benötigen, weil sie neben dem Winterdienst auch noch andere Aufgaben bewältigen müssen - wie etwa Straßenreinigung und Reparaturen, erklärt Freytag. Zwischendurch werde immer wieder am See aufgeräumt – so wie es vom zeitlichen Ablauf für die Mitarbeiter passe. Deshalb werde die Beseitigung der Stürmschäden vermutlich noch einige Monate in Anspruch nehmen.

Am Altwarmbüchener See müssen noch viele entwurzelte Bäume entsorgt werden. Quelle: Jarolim-Vormeier

Insgesamt 500 Bäume kippten beim Sturm Xavier vor drei Monaten im gesamten Gemeindegebiet um, berichtet die Umweltschutzbeauftragte. Damals kaem nach Aussage der Amtsleiterin gleich zwei Faktoren zusammen: Der Boden sei nach heftigen Regenfällen extrem feucht und somit seien auch die Wurzelteller der Bäume sehr labil gewesen. Gleichzeitig hätten sie voll im Laub gestanden. Diese Gründe führten dazu, dass die Riesen in so großer Zahl umkippten oder abbrachen.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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