Hundeschule will nach Kirchhorst umziehen
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00:26 01.06.2018
Jennifer Lutz-Roßberg will mit ihrer Hundeschule von Neuwarmbüchen nach Kirchhorst umziehen. Quelle: Jarolim-Vormeier
Kirchhorst

Die Hundeschule „Spaßpfoten“ soll nach Meinung des Kirchhorster Ortsrates an die Straße Kollberg umziehen dürfen. Die Politiker haben sich in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig für den Vorentwurf der notwendigen Bauleitplanung ausgesprochen.

Jennifer Lutz-Roßberg betreibt ihre Hundeschule bislang in Neuwarmbüchen, doch das Gelände am dortigen Schmiededamm soll sie bereits seit vier Jahren räumen. Die Fläche gilt bauplanerisch als Außenbereich, lediglich die Nutzung durch privilegierte Landwirte wäre zulässig. Weil die Betreiberin zunächst aber kein Ersatzgelände fand, gewährte die Region Hannover als Bauaufsichtsbehörde Räumungsaufschub. Nach Aussage von Regionssprecher Klaus Abelmann soll dies auch weiterhin gelten – bis zum Umzug der Hundeschule nach Kirchhorst.

Der nun vorliegende Vorentwurf für die Änderung des Flächennutzungplans und den Bebauungsplan für die neue Hundeschule am Kirchhorster Kollberg sieht am Eingangsbereich des 3000 Quadratmeter großen Grundstücks zehn Parkplätze vor. Neben den Parkbuchten soll ein Holzhaus als Gruppen- und Therapieraum inklusive Sanitäranlagen entstehen. Gegenüber des Holzhauses ist eine Garage zur Unterbringung von Geräten zum Training und für die Platzpflege vorgesehen. Weiter nördlich plant die Betreiberin einen Folientunnel und Trainingsflächen mit Geräten. Dem schließt sich eine Freilauffläche für Hunde an – die erste in der gesamten Gemeinde. „Das Areal soll einige Stunden in der Woche für alle Hundehalter zugänglich sein“, verrät Lutz-Roßbach. Deshalb ist ein Weg an der östlichen Grundstücksgrenze vorgesehen, um vorbei am vorderen Trainingsareal zum nördlichen Teilbereich zu gelangen – und zwar, ohne den Parkplatz oder die vorderen Freiflächen passieren zu müssen.

Auch nach der positiven Empfehlung zum Vorentwurf im Ortsrat Kirchhorst weiß die Betreiberin der Hundeschule noch nicht, wann sie mit dem Vorhaben loslegen kann. „Natürlich wäre es so schnell wie möglich toll“, sagt die 45-Jährige. Jeden Tag gibt sie Kurse. Rund 60 Hunde hat sie in jeder Woche in der Ausbildung und stellt auch Hundeführerscheine aus. Für ihre Welpenspielstunden nutzt sie nach wie vor das Grundstück am Schmiededamm in Neuwarmbüchen. „Dafür ist ein eingezäuntes Gelände notwendig“, erläutert die Hundetrainerin. Andere Kurse gibt sie auch in Einkaufszentren oder an anderen öffentlichen Plätzen.

Mit dem Vorentwurf befasst sich auch noch der Planungs- und Bauausschuss in seiner nächsten Sitzung am Mittwoch, 6. Juni, ab 18.30 Uhr im Rathaus in Altwarmbüchen. Anschließend folgt die frühzeitige Beteiligung anderer Behörden und der Öffentlichkeit. Nach der Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen folgt noch die zweite Stufe des Bauleitplanverfahrens, wiederum mit Beteiligung der Öffentlichkeit. Erst nach Abschluss des zweistufigen Verfahrens kann Jennifer Lutz-Roßberg, die die Planungskosten selbst tragen muss, einen Bauantrag bei der Region Hannover stellen. Hält die 45-Jährige dann die Genehmigung in den Händen, so können die „Spaßpfoten“ endlich umziehen.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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