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Nachrichten Campus-Entwurf stößt auf positives Echo
Umland Isernhagen Nachrichten Campus-Entwurf stößt auf positives Echo
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00:39 11.06.2018
Architekt Tilmann Siegler stellt die Pläne für den neuen Schulcampus vor. Quelle: Jarolim-Vormeier
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Altwarmbüchen

25,4 Millionen Euro investiert die Gemeinde Isernhagen in den nächsten zwei Jahren in den neuen „Schulcampus Isernhagen“. Gymnasium und IGS rücken dabei enger zusammen. Am Donnerstagabend stellten die Verwaltung und Architekt Tilman Siegler die Pläne in der Agora des Schulzentrums öffentlich vor. Sie stießen auf ein positives Echo.

Rund 50 Besucher, darunter Schüler, Lehrer, Vertreter von Sportvereinen und Anwohner, verfolgten gebannt die Präsentation des Architekten. Anhand von Grundrissen und Ansichten erläuterte der Planer des Bremer Büros Schröder die Entwürfe.

Durch den Neubau geht viel Freifläche auf dem Schulgelände verloren. „Gibt es dennoch reichlich Platz zum Spielen?“, fragte eine Mutter nach der Präsentation. „Die Kinder haben sehr, sehr viel Platz - zwar weniger als vorher, aber dennoch mit den Innenhöfen und vielen anderen Flächen noch genug“, antwortete der Planer. Der Campus ist auf insgesamt 1500 Schüler ausgerichtet, aktuell sind es 1050.

Der Einwurf eines Anwohner am Helleweg, der Vibrationen in den angrenzenden Häusern durch die Baufahrzeuge fürchtet, blieb unbeantwortet. Allerdings sagte Bürgermeister Arpad Bogya zu, dass die Verwaltung den Verkehr organisiere und die Arbeiten auf 7 bis 17 Uhr begrenze. „Busse, Autos und Baufahrzeuge werden sich nicht ständig in die Quere kommen“, versicherte er. „Einiges wird dennoch auf Sie zukommen.“

„Komplett fertiggestellt wird das Schulzentrum 2025“, kündigte Joost Götze vom Amt für Gebäudewirtschaft und Liegenschaften an. Dann werde die Innensanierung des Altbaus beendet sein. Er stellte diese Pläne vor: Der Musikbereich ziehe in den heutigen Verwaltungstrakt, der wiederum gegenüber des Lehrerzimmers der IGS untergebracht werde. Die Flure würden neu gestaltet und die Agora so umgebaut, dass sie dann auch abschließbar sei. „Die Gemeinde investiert in die Sanierung weitere 10 Millionen Euro“, sagte Götze – inklusive der restlichen Fassadensanierung.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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