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Umland Isernhagen Nachrichten Zwölf Wohnungen entstehen auf Ex-Gasthaus-Areal
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20:50 23.02.2018
Auf dem Grundstück des ehemaligen Gasthauses Sievers in Isernhagen H.B. will die Firma Baugrund möglichst bald zwei Mehrfamilienhäuser errichten. Quelle: Archiv
Isernhagen H.B

 Es ist kein sonderlich großes Projekt, aber an prominenter Stelle: Auf dem 2500 Quadratmeter großen Grundstück der ehemaligen Traditionsgaststätte Sievers an der Burgwedeler Straße will die Baugrund KG nun möglichst schnell ihre Pläne für zwei Mehrfamilienhäuser verwirklichen. Gegenüber der Ursprungsplanung waren einige Änderungen nötig – die in ihren Details allerdings noch umstritten sind.

Vor einigen Wochen war im Rathaus der Antrag auf Baugenehmigung für das Grundstück Burgwedeler Straße 33 eingegangen – als Nachtrag zu einer bereits Ende 2016 erteilten Baugenehmigung. Der Antragsteller, die Baugrund KG, plant nun anstelle einer Unterkellerung der beiden Mehrfamilienhäuser und einer Tiefgarage, Stellplätze, Carports, Garagen, einen Hausanschluss- und einen Fahrradabstellraum zu errichten. Geplant sind zwölf im Schnitt 90 Quadratmeter große Wohnungen, zwei weitere waren den Umplanungen zum Opfer gefallen.

Hintergrund für die Änderungen ist laut Baugrund-Geschäftsführer Joachim Latossek der hohe Grundwasserspiegel auf dem Grundstück des 2015 abgerissenen Gasthauses. „Für Tiefgarage und Keller hätten wir einen unglaublich hohen Aufwand betreiben müssen“, sagt er und meint damit die für die Bauphase dann nötige Grundwasserabsenkung, der auch noch eine Umweltverträglichkeitsprüfung hätte vorangehen müssen. Verantwortlich dafür macht er – genau wie die Gemeindeverwaltung für die Verzögerung des Straßenausbaus in der Wietzeaue –die Niederschläge der vergangenen Monate. „Ohne den vielen Regen wären wir vielleicht schon fertig“, so Latossek.

Sobald die Genehmigung vorliegt, soll der Bau der Mehrfamilienhäuser aber nun zügig beginnen. „Der Markt ist da“, ist der Geschäftsführer der hannoverschen Bauträgergesellschaft überzeugt. Doch vorher steht wohl noch eine weitere Umplanung an, denn mit der Fassadengestaltung einiger Garagen sind die Gemeindeverwaltung und auch der Ortsrat nicht einverstanden: Der geplante Putz widerspricht den Vorgaben der örtlichen Bauvorschrift für diesen Bereich, die Sichtmauerwerk, Holz oder Fachwerk fordert. „In Sachen Gestaltung werden wir uns schon zusammenraufen“, ist Latossek überzeugt, dass das die geplante Bebauung nicht weiter verzögern wird.

Bereits in der Stellungnahme zum ersten Bauantrag hatte die Gemeinde darauf hingewiesen, dass die beiden prägnanten Bäume erhalten und die vorhandene Hecke möglichst erhalten werden sollen. Auch das Fachwerk-Buswartehäuschen soll stehen bleiben.

Von Frank Walter

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