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Umland Isernhagen Nachrichten Heubrand lodert wieder auf
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17:11 26.06.2018
Die Einsatzkräfte löschen das lodernde Heu. Quelle: Jarolim-Vormeier
Isernhagen H.B

Weil es auf der Wiese westlich des Fahr- und Reitvereins qualmte, wurde die Feuerwehr Isernhagen H.B. am Dienstag um 12.18 Uhr zum zweiten Mal alarmiert – und 20 Feuerwehrleute rückten nach dem Großeinsatz vom Montagnachmittag erneut aus. Laut Einsatzleiterin Svantje Jensen mussten die Einsatzkräfte das dort abgelegte Heu umgeschichtet und reichlich wässern. „Damit es nicht mehr qualmte, versprühten die Feuerwehrleute am Ende noch einen Schaumteppich“, sagte sie.

Am Tag nach dem Brand in einer Scheune des Fahr- und Reitvereins Isernhagen mussten erneut 20 Feuerwehrleute anrücken. Auf der Wiese westlich des Hofes, wo am Abend zuvor das brennende Heu gelagert worden war, qualmte es wieder. Erneut musste die Feuerwehr mehrere Stunden gelöscht werden.

Am Montagnachmittag waren einige der in einer Scheune des Reitvereins gelagerten 200 Heu- und 80 Strohballen in Brand geraten, die Folge war ein Schwelbrand. Als die Rettungskräfte von sechs Ortsfeuerwehren mit 18 Fahrzeugen und 70 Feuerwehrleuten auf dem Hof eintrafen, drang dichter Qualm aus der Halle. „Bis wir an den eigentlichen Brandherd herankamen, mussten etliche Ballen, die kein Feuer gefangen hatten, aus der Scheune geräumt werden“, schilderte Thomas Extra, Sprecher der Feuerwehr Isernhagen H.B. Seinen Angaben nach konnte die Halle bis 18 Uhr leergeräumt werden. Zwei Teleskop-Stapler waren dabei im Einsatz.

Anschließend kamen Landwirte mit ihren Traktoren angefahren. Mit vier Treckern samt Anhängern wurden die qualmenden Ballen auf eine Wiese westlich des Reiterhofes gefahren. Drei weitere Traktoren schichteten das Heu und Stroh auf der Fläche um, damit kein Feuer mehr entfachen konnte. „Die Landwirte kamen sofort“ – und der Einsatz sei optimal verlaufen, bilanzierte Extra am Dienstagnachmittag. Mit Essen versorgt wurden die Feuerwehrleute vom DRK Burgdorf.

Bei dem Einsatz atmete eine Feuerwehrfrau Rauch ein, sie musste im Krankenwagen behandelt werden. Sogar in Altwarmbüchen und Hannover-Bothfeld war der Rauch zu sehen und zu riechen. Die 20 Pferde im Stall neben der Scheune hatten sofort auf die Weide gebracht werden können. „Alle sind wohlauf“, sagte die Reitverein-Vorsitzende Elke Gerns-Bätke am Dienstag auf Nachfrage.

Die Polizei geht ebenso wie Landwirt Heinrich Bätke davon aus, dass sich das Heu selbst entzündet hat. Sie schätzt den Schaden auf 15.000 Euro. „Wir warten auf die Versicherung, die den Schaden am Dienstagnachmittag schätzen soll“, erklärte Elke Gerns-Bätke. Sie meint, dass man letztlich sogar noch Glück gehabt habe – ein Brand in der Nacht wäre vermutlich schlimmer geworden.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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