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Umland Isernhagen Nachrichten Helleweg: Parkverbot sorgt weiterhin für Aufregung
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00:17 11.02.2018
Statt gelber Füße wünscht sich der Altwarmbüchener Ortsrat einen 3D-Zebrastreifen vor der Grundschule. Quelle: Jarolim-Vormeier
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Altwarmbüchen

Das neue ausgedehnte Halteverbot am Helleweg in Altwarmbüchen erregt nach wie vor die Gemüter: Oliver Schlue fühlt sich mit dem Verbot regelrecht bestraft – „und nicht nur ich, sondern auch viele andere Eltern, die dort ihre Kinder in die AWO-Einrichtung bringen“, ärgerte sich der Vater einer zweijährigen Tochter  in der Einwohnerfragestunde im Ortsrat Altwarmbüchen am Mittwochabend. Die vier zur Verfügung stehenden Parkbuchten am Archiv seien nicht ausreichend. Mit einem zweijährigen Kind vom Parkplatz des Schulzentrums zur AWO-Kita auf der anderen Straßenseite zu gelangen, sei kein Vergnügen. Deshalb schlug Schlue vor, das Halteverbot zeitlich, beispielsweise von 7 bis 8 Uhr, beizubehalten, aber nicht den ganzen Tag.

Ordnungsamtleiter Michael Niederhausen beruhigte den erregten Vater: Das absolute Halteverbot vor dem Kindergarten sei die erste Testphase. Dadurch sei erreicht worden, dass sich der Verkehr dort nicht mehr so staue und Schulkinder sicherer die Straße überqueren könnten. Er räumte ein, dass in Zukunft eine zeitliche Begrenzung des Halteverbotes denkbar sei. Arne Grävemeyer (CDU) betonte, es gehe nicht um Bestrafung, sondern darum, dass der Verkehr dort fließe.

Die Gemeinde Isernhagen hatte nach den Weihnachtsferien das absolute Halteverbot am Helleweg räumlich erheblich ausgedehnt. Niederhausen hatte an den ersten Tage dort selbst den Verkehr kontrolliert. Das einzige „Knöllchen“ habe ein uneinsichtiger Vater erhalten. Nun soll der zweite Schritt erfolgen, indem ein weiteres Treffen mit Polizei, Verwaltung und Schulen anberaumt wird  – und nun nach Wunsch des Ortsrates auch die Politiker zu dem morgendlichen Termin eingeladen werden. Laut Ute Bobe (parteilos) sei das ein gutes Instrument, um einen Zebrastreifen vor der Kita, den sie angeregt hat, auf den Weg zu bringen. 

Auch über die Verkehrssicherheit an der Bernhard-Rehkopf-Straße sowie den Fußgängerüberweg an der Stadtbahnlinie 3 an der Bothfelder Straße diskutierte der Ortsrat. Derzeit weisen aufgemalte gelbe Füße vor der Grundschule an der Bernhard-Rehkopf-Straße den Kindern den Weg. Das sei viel zu gefährlich. Deshalb sprach sich der Ortsrat für einen Modellversuch mit einem Zebrastreifen in 3D-Optik aus – auch wenn die Grundschule in dreieinhalb Jahren ins Gebäude der Heinrich-Heller-Schule an der Lahriede umzieht.  

Für gefährlich hält der Ortsrat die Überquerung der Stadtbahnlinie an der Kreuzung Lahriede, Kircher und Bothfelder Straße. Nicht erst seit dem Unfall eines Mädchens im vergangenen Jahr fordert der Ortsrat dort auf dem Mittelstreifen zwischen Straße und Schienen mehr Platz für Fußgänger. Die Verwaltung soll die Situation dort prüfen.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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