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Nachrichten Klima-Projekt für Kinder soll weitergehen
Umland Isernhagen Nachrichten Klima-Projekt für Kinder soll weitergehen
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22:16 07.09.2017
Ein Beitrag zum Klimaschutz: Greta (15, von links), Oliver (15), Kamil (16) und Chiara (15) haben an der Isernhagener Heinrich-Heller Schule die Mülltrennung in den Klassenzimmern initiiert. Quelle: Jarolim-Vormeier
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Isernhagen

Sechs Schulen und vier Kindertagesstätten sind aktuell in das Projekt „Mitgedacht & Mitgemacht“ eingebunden, das zu 65 Prozent durch die Nationale Klimaschutzinitiative sowie durch die Energiewerke und Gemeindewerke Isernhagen gefördert wird. Ziel des Projektes ist es, den jungen Isernhagenern mit pädagogischen Angeboten ein Bewusstsein für den Klimaschutz und das Energiesparen zu vermitteln.

Die Angebote, die im Rahmen des Projektes an den Schulen und Kitas durchgeführt werden, sind individuell zugeschnitten: Als „Schlüsselfiguren“ gab es Fortbildungen für Hausmeister, die beispielsweise beim Einstellen der Heizung Verantwortung fürs Klima übernehmen können. An der Heinrich-Heller-Schule führten Schüler die Mülltrennung in den Klassenräumen ein, an der Grundschule Kirchhorst wurde eine Müllsammelaktion ins Leben gerufen. Die Kita Neuwarmbüchen beschäftigte sich in einer Projektwoche mit dem Thema Wind, in der Kita H.B. waren die „Energiezauberer“ zu Gast. „Energie-Teams“ an den Schulen kümmern sich um die Sensibilisierung der Schüler und Lehrer. Hinzu kamen Bildervorträge, Filmvorführungen und Energieberatungen.Das Angebot ist vielfältig, Schulen und Kitas können sich aussuchen, was zu ihnen passt.

"Wir wollen das Bewusstsein der Kinder nachhaltig für den Klimaschutz wecken“, sagte Projektkoordinatorin Andrea Wernecke von der Klimaschutzagentur der Region im Schulausschuss. Über die Kinder könnten auch Erwachsene sensibilisiert werden. Ausgerüstet mit Klima-Koffern – für die Schulen mit Messgeräten, für die Kitas mit Spielzeug und thematisch passenden Büchern – konnten die Kindern schon viel lernen. Jährliche Prämien für die Teilnehmer motivieren obendrein.

Allerdings: Der Förderzeitraum war von Beginn auf drei Jahre festgelegt. Möchte die Kommune das Programm weiterhin vorhalten, müssten jährlich 12.000 Euro vorgehalten werden. Die Fraktionen zeigten sich im Ausschuss überzeugt, dass dieses Geld gut angelegt ist. Der Wunsch der Politiker zielte jedoch auch darauf, die beiden noch nicht beteiligten Grundschulen N.B. und Altwarmbüchen sowie die restlichen Isernhagener Kitas mit ins Boot zu holen.

Hoffnung darauf machte Schulamtsleiterin Silvia Voltmer: „Keine der Schulen oder Kitas hat sich verweigert mitzumachen“, erklärte sie. Vielmehr sei die Festlegung auf die drei Jahre das Problem gewesen. „Manche von ihnen hatten schon eigene Klimaschutzprojekte laufen, und da passte das einfach nicht hinein.“ Sollte sich „Mitgedacht & Mitgemacht“ als dauerhaftes Angebot etablieren, würden sicher alle Einrichtungen aufspringen.

Von Carina Bahl

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