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Selbst bei Flaute macht Drachenfest Laune

Neuwarmbüchen Selbst bei Flaute macht Drachenfest Laune

Bedeckter Himmel, und kaum ein Lüftchen regt sich – keine optimalen Voraussetzungen für ein Drachenfest. Kaum jemandem erging es besser als Tom mit seiner Großmutter Christiane Spangenberg. Sie hielt den Flieger, und der Dreijährige lief einige Male an, um den Drachen in der Luft zu halten – vergebens.

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Sam startet seinen Drachen.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Neuwarmbüchen. Drachen-Enthusiast André Janoske aus der Wedemark immerhin gelang es, seinen sogenannten Einleiner aufsteigen zu lassen. Der 53-Jährige kommt seit Jahren zum Drachenfest nach Neuwarmbüchen. Dort sei allerdings nicht so viel Platz, deshalb bringe er seine Lenkdrachen mit zwei Leinen erst gar nicht mit, sagte Janoske. Auch seinen Sohn Sam konnte er mittlerweile für den Sport begeistern. Dem 14-Jährigen gelang es ebenso, den Drachen steigen zu lassen. Denn „fliegt nicht, gibt es nicht“, erklärte Janoske.

Auch die Ortsfeuerwehr platzierte ihren sechseckigen, sehr leichten Selbstbau am Himmel. Wegen der Flaute musste der Drachen zwischenzeitlich allerdings aus einem Baum herausgeholt werden. Aber danach flog das Wahrzeichen der Ortsfeuerwehr wieder. Mit Argusaugen beobachtete anschließend Ortsbrandmeister Frank Zeyn den Drachen, damit er nicht wieder auf die Erde fiel.

Für die zahlreichen Gäste hatte die Feuerwehr Speisen und Getränke parat. Auch für die 14. Auflage des Drachenfestes – diesmal nicht am Pfad der Menschenrechte, sondern auf dem Festplatz – galt: Selbst bei Flaute sei es immer wieder ein schönes Fest und Anlass, ausgiebig zu klönen, sagte Zeyn.

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Von Katerina jarolim-vormeier

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