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Laatzen Jugendliche erwerben Leistungsspange
Umland Laatzen Jugendliche erwerben Leistungsspange
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08:03 10.09.2018
33 Jugendfeuerwehr-Teams haben in Langenhagen die Prüfungen für den Erwerb der Leistungsspange angelegt. Quelle: Sven Warnecke
Langenhagen/Hemmingen/Laatzen

Für 27 Jugendfeuerwehrgruppen – 25 davon aus der Region Hannover – ist es am Sonntag ernst geworden. Etwa 250 Nachwuchskräfte haben dabei die Prüfungen für den Erwerb der Leistungsspange auf dem Gelände des Langenhagener Schulzentrums abgelegt – mit Erfolg, auch für eine gemischte Gruppe der Jugendfeuerwehren aus dem Hemminger Stadtgebiet. Neun Jugendliche, 15 oder 16 Jahre alt, aus Arnum, Devese und Hemmingen-Westerfeld zeigten ihr Können nach mehrwöchigem Üben.

„Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung, die ein Jugendfeuerwehrmitglied in Deutschland erwerben kann“, erklärte Annika Hillert vom Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit der Stadtfeuerwehr. Daniel Imhof, stellvertretender Regionsjugendfeuerwehrwart, spricht von einem ungewöhnlich guten Ergebnis. Denn das sei nicht selbstverständlich und ein Zeichen für „harte Arbeit“.

Ebenfalls erfolgreich war die Gruppe aus Laatzen. Besonders erfreut zeigte sich Imhof über zwei Gruppen, die den weiten Weg aus Eimsbüttel bei Hamburg und Seevetal im Landkreis Harburg nach Langenhagen auf sich genommen hatten.

Imhof zufolge stellt die Leistungsspange aber keinen Wettbewerb im klassischen Sinne dar. Vielmehr ist sie ein Nachweis für die Leistungen der 15 bis 18 Jahre alten Jugendfeuerwehrmitglieder – und die Prüfungen sind deutschlandweit einheitlich. „Nach der Verleihung der Leistungsspange wird die Auszeichnung stolz an der Uniform getragen, und das auch noch nach dem Übertritt in den aktiven Dienst“, berichtete Imhof.

Die Bewerber mussten ihr Können innerhalb einer Gruppe mit neun Jugendlichen in fünf verschiedenen Disziplinen beweisen. Dabei steht die Vorbereitung für die aktive Zeit auch bei den Inhalten im Mittelpunkt, betonte Imhof: Neben Fahrzeug- und Gerätekunde befassen sich die Jugendlichen auch theoretisch mit den Vorschriften des Feuerwehrdienstes sowie praktisch mit einem Löschangriff sowie einer Schlauchstaffel, bei der acht C-Schläuche möglichst schnell und ohne zu verdrehen ausgelegt werden müssen.

Aber die Feuerwehrarbeit wurde nicht ausschließlich getestet. Auch sportlich mussten sich die angehenden Aktiven beweisen. Von der Geräuschkulisse her hätte auf dem Sportplatz des Schulzentrums durchaus auch der Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ abgenommen werden können: Überall schallten Anfeuerungsrufe sowohl der Betreuer, aber auch der Teammitglieder beim Staffellauf über 1500 Meter sowie beim Kugelstoßen herüber.

Die stellvertretende Regionspräsidentin Michaela Michalowitz hob nach einem langen Tag bei der Verleihung hervor, wie hart sich die Teilnehmer die Leistungsspange erarbeitet hatten. „Ihr musstet beweisen, dass Ihr nicht nur Kraft, sondern auch Köpfchen habt“, betonte sie. Und nur gemeinsam könne eine Gruppe erfolgreich sein. „Ihr habt einen tollen Job gemacht“, konstatierte Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer. Auch er hob die Teamleistung hervor. Das sei eine wichtige Erfahrung für das gesamte spätere Leben, betonte der Verwaltungschef.

Weitere Bilder vom Wettbewerb unter www.haz.de/flamme

Von Sven Warnecke und Andreas Zimmer

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