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Laatzen Schwerer Autounfall auf der Bundesstraße 6
Umland Laatzen Schwerer Autounfall auf der Bundesstraße 6
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00:18 10.09.2018
Bei dem schweren Auffahrunfall auf der Bundesstraße 6 zwischen Rethen und Gleidingen sind am Freitagnachmittag die beiden Fahrer eines Audi Cabrio und eines Ford Kuga verletzt worden. Quelle: Gerald Senft
Gleidingen

Bei einem schweren Auffahrunfall auf der Bundesstraße 6 zwischen Rethen und Gleidingen sind am Freitag gegen 13.15 Uhr zwei Autofahrer verletzt worden, ein 47-jähriger Hannoveraner sogar schwer. Die Unfallstelle liegt auf halbem Weg zwischen dem Rethener Sporthotel Erbenholz und der Ampelkreuzung in Gleidingen.

Nach Angaben der Polizei war der 47-jährige Hannoveraner mit seinem Ford Kuga auf der rechten Fahrspur der B 6 unterwegs in Richtung Sarstedt. Kurz hinter der Brücke zum Erbenholz habe er die Spur gewechselt, als von hinten ein Audi Cabrio mit offenbar überhöhter Geschwindigkeit auf den Ford auffuhr. Am Steuer des Wagens mit Münchener Kennzeichen saß ein 24-jähriger Mann aus dem Landkreis Hildesheim.

Als Folge des heftigen Zusammenstoßes fing der Audi im Motorbereich Feuer. Ersthelfer hätten Schlimmeres verhindern können, berichtet Feuerwehrsprecher Gerald Senft. Zwei Lastwagenfahrer auf der Gegenspurt hätten die Flammen mit Feuerlöschern ersticken können. Auch sei ein Arzt unter den Ersthelfern gewesen. Beide Autofahrer kamen umgehend in Krankenhäuser.

Die Feuerwehr hatte Mühe zur Unfallstelle zu Gelangen. Die Rettungsgasse war auch deshalb schmal, weil die B 6 zwischen Rethen und Gleidingen von einem seitlichen Wall und einer Mauer begrenzt wird.

Nach Angaben der Polizei wurde der 47-jährige Fordfahrer schwerverletzt. Der 24-jährige Audifahrer kam mit leichten Verletzungen in eine Klinik. Der Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Für die Rettung und Unfallaufnahme wurde die Bundesstraße 6 in Richtung voll gesperrt. Der Verkehr auf der vierspurigen und durch eine Betonmauer getrennten Bundesstraße staute sich zurück bis zum Abzweig der B6 am Messeschnellweg. Zwar bildeten die Autofahrer eine Rettungsgasse auf der mit einer Betonmauer von der Gegenrichtung abgetrennten Straße, doch hatte die alarmierte Ortsfeuerwehr Laatzen große Mühe mit ihren Fahrzeugen zur Unfallstelle zu gelangen. Zusätzlich wurde deshalb die Gleidinger Ortsfeuerwehr angefordert, um aus der Gegenrichtung anzurücken. Nachdem klar war, dass entgegen ersten Meldungen keine eingeklemmten Verletzten zu befreien waren, konnte deren Einsatz beendet werden.

Die B 6 war auch Stunden nach dem Unfall noch gesperrt. In der Folge kam es auch auf den Ausweichstrecken der Bundesstraße 443 sowie auf der Hildesheimer Straße sowie anderen Straßen in Gleidingen und Rethen zu Verkehrsbehinderungen.

Von Astrid Köhler

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