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Laatzen Bushaltestelle erfordert Kleingärtnerfläche
Umland Laatzen Bushaltestelle erfordert Kleingärtnerfläche
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17:40 13.09.2018
Sollte die Bushaltestelle am Laagberg tatsächlich auf der Südseite der Gleidinger Straße entstehen, müsste ein Teil des Parkplatzes des Kleingärtnervereins mit überbaut werden. Quelle: Astrid Köhler
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Ingeln-Oesselse

Zwar ist die langjährige Suche nach einem Standort für die neue Bushaltestelle in der Ortsmitte von Ingeln-Oesselse noch nicht beendet. Gleichwohl scheint ein Platz gefunden zu sein, mit dem sowohl der Ortsrat und mitunter auch die Stadtverwaltung leben können: an der Fußgängerampel Gleidinger Straße zwischen der Einfahrt ins Neubaugebiet Laagberg und den Kleingärten. Wegen der dort zusätzlich benötigten Fläche zeigt sich der Kleingärtnerverein (KKV) offen für weitere Gespräche.

Das besondere an der bei einem Ortstermin erwogenen Haltestellenvariante: Sie wäre von Bussen aus beiden Fahrtrichtungen anzusteuern. Damit entfällt das Problem, auf der Nordseite der Gleidinger Straße einen Platz finden zu müssen. Zwei Varianten gab es – auf Höhe eines Hauses und in der Kurve an Stelle eines Baumes – die entweder vom Ortsrat oder von der Stadtverwaltung abgelehnt wurden. Eine gemeinsame Bushaltestelle auf der Südseite der Gleidinger Straße gilt nach einem Ortstermin von Stadtverwaltung, Ortsrat, Polizei und Vertretern der Verkehrsbetriebe zwar für möglich, doch reicht der vorhandene Grünstreifen nicht aus und sind zusätzliche Flächen vonnöten.

Möglicher Standort: Die Bushaltestelle am Edekamarkt und Neubaugebiet Vor dem Laagberg könnte auf der Südseite der Gleidinger Straße als durchfahrbare Haltebucht auf der Grünfläche (rechts im Bild) entstehen. Quelle: Astrid Köhler

Grundsätzlich hätten keiner der 34 Parzellenbesitzer einen Nachteil, wenn für die Bushaltestelle ein Teil des Vereinsgeländes überbaut würde, meint der Vorsitzende Enrico Simon: „Es geht kein Garten verloren.“ Von einer Überplanung betroffen wäre nur der Parkplatz mit der Vereinslaube, in der Gartengeräte lagern, sowie ein Brunnen. Für die Laube weiß der Verein schon selbst eine Alternative. Diese könnte auf eine freie Parzelle in der Anlage verlegt werden.

Sollte auch die Brunnen- und Parkplatzfrage gelöst werden, sehe er kein Problem für den Verein, so Simon. Allerdings: Der KKV hat die Fläche nur gepachtet – der Vertrag wurde erst 2016 für weitere elf Jahre verlängert. Eigentümer der seit Jahrzehnten von Kleingärtnern genutzten Fläche ist die Kirchengemeinde und mit ihr oder dem für Liegenschaften zuständigen Kirchenkreisamt in Hildesheim hat bisher noch keiner gesprochen.

Bis zur nächsten Sitzung am 25. Oktober sollten – wie jüngst vom Ortsrat gefordert – Gespräche geführt worden sowie die Machbarkeitsfragen und möglichen Kosten einer Bushaltestelle an der Stelle geklärt sein, versicherte ein Stadtsprecher. Was aus Sicht der Verwaltung noch zu prüfen ist, sind die Auswirkungen auf das nahe gelegene Regenrückhaltebecken. Eingriffe dort erforderten eine Änderung des Bebauungsplanes, was weitere Zeit koste, hatte der Leiter des Fachbereichs Bau, Jürgen Pagels, zu bedenken gegeben.

„Wir warten schon so lange, da können wir auch noch eine B-Plan-Änderung abwarten“, hatte die CDU-Ortsratsfrau Gundhild Fiedler-Dreyer jüngst in der Sitzung erwidert. „Die Sicherheit und dass keiner zu Schaden kommt, muss oberste Priorität haben.“ Seit 2007 forderte der Ortsrat die Einrichtung einer Bushaltestelle für das Neubaugebiet Vor dem Laagberg.

Von Astrid Köhler

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