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Laatzen Schornsteinfeger soll allen Laatzenern Glück bringen
Umland Laatzen Schornsteinfeger soll allen Laatzenern Glück bringen
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16:50 20.01.2019
Glückwünsche vom Experten: Der Laatzener Schornsteinfeger Thomas Lissner wünscht Bürgermeister Jürgen Köhne und allen Laatzenern viel Glück für das Jahr 2019. Quelle: Stephanie Zerm
Laatzen-Mitte

Beim Neujahrsempfang der Stadt Laatzen hatte Bürgermeister Jürgen Köhne für die knapp 500 Besucher im Forum der Albert-Einsteinschule (AES) am Sonntagvormittag mehrere Überraschungen parat. Gleich zu Anfang übermittelte ein Profi in Sachen Glück allen Laatzenern seine Grüße für das Jahr 2019: der Laatzener Schornsteinfeger Thomas Lissner. „Da die Schornsteinfeger-Innung ihren Sitz in Laatzen hat, liegt es nahe, dass wir uns aus berufenem Munde das Glück zum Jahresanfang wünschen lassen“, sagte Köhne, der in seiner Neujahrsansprache auch den zahlreichen Ehrenamtlichen in Laatzener Vereinen, Verbänden und Organisationen für ihr Engagement dankte. „Sie geben unserer Stadt mit Ihrem Engagement ganz wichtige Impulse und sorgen dafür, dass sie auch in Zukunft lebens- und liebenswert bleibt“, sagte er.

Bürgermeister Jürgen Köhne bedankt sich bei Ehrenamtlichen und ehrt den SPD-Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch für seine 27-jährige Tätigkeit im Rat der Stadt.

Als Überraschungsgast begrüßte Köhne den bekannten hannoverschen Rapper Spax, der von dem Projekt „Dem Grundgesetz auf den Grund“ von Jukus im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ berichtete. Gemeinsam mit seinem Partner Lorenz von Seherr hatte sich der Rapper mit 17 Schülern der Förderschule am Kiefernweg 2018 mit dem Grundgesetz auseinandergesetzt und anschließend daraus einen Song entwickelt. Das Video, in dem die 13- bis 18-jährigen Schüler selbst zu Rappern werden, zeigte Köhne bei dem Neujahrsempfang und dankte Spax für sein Engagement. „Es ist uns wichtig, junge Menschen immer genau dort abzuholen, wo sie stehen“, erklärte der Rapper.

Dies beherzigt Köhne selbst ebenfalls. Er überreichte ein 96-Trikot mit den original Unterschriften der Spieler an die „Eine-Welt-AG“ der Albert-Einstein-Schule (AES). Gespendet wurde das Trikot von dem Laatzener Fritz Willig – mit der Auflage, mit dem Erlös eine gute Sache zu unterstützen. Jeder Besucher konnte während des Empfangs einen Betrag auf einen Zettel schreiben und diesen nach der Veranstaltung abgeben. Das Trikot erhält der Höchstbietende. Mit dem Erlös will die „Eine-Welt-AG“ unter der Federführung von Lehrer Alexander Poth die Auszeichnung der AES als „Fairtrade-School“ vorantreiben.

Ein weiterer Überraschungsgast war der Laatzener SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch, der im Dezember nach 27 Jahren im Rat der Stadt Laatzen sein Ratsmandat niedergelegt hatte. Für sein Engagement für die Stadt erhielt er von Bürgermeister Jürgen Köhne und Jan Arnung vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund eine Auszeichnung.

Während des Empfangs gedachte Köhne auch des Laatzener Ehrenbürgers Henry Korman, der am 12. November mit 98 Jahren verstorben war. Der Holocaust-Überlebende hatte sich mit seinem Freund Salomon Finkelstein, den Köhne beim Empfang herzlich begrüßte, in zahlreichen Projekten gegen das Vergessen in Laatzen engagiert.

Für die musikalische Gestaltung sorgte das Orchester La Winds, ein Gemeinschaftsprojekt der Musikschule und der AES.

Rückblick und Ausblick auf spannende Jahre

Während des Empfangs blickte Köhne auf das vergangene Jahr zurück. Besonders hob er dabei unter anderem die Feier zum Thema 50 Jahre Stadtrecht, die Einweihung von drei neuen Kitas innerhalb von zehn Tagen, die Grundsteinlegung und das Richtfest der neuen Feuerwache Süd und den Start der Erschließung des Gleidinger Baugebiets Erdbeerhof hervor. Aber auch die Wahl des neuen Seniorenbeirats, den Jugendbeirat, den Beschluss eines Integrationsprojekts, die Einrichtung der Stelle eines Behindertenbeauftragten sowie den Beschluss, das Rathaus abzureißen, erwähnte Köhne.

Das neue Jahr wird wohl ebenso spannend, denn für 2019 sind in Laatzen gleich mehrere große Projekte geplant: der Kita-Neubau am Pinienweg, der Umzug der Leine--Volkshochschule (VHS) in die DRK-Rettungswache, die Inbetriebnahme der Feuerwache Süd sowie die Erteilung des Auftrags zum Neubau der Erich-Kästner-Schule. Außerdem soll am dritten Sonnabend im März erstmals ein großer Rausputz im gesamten Stadtgebiet ausgerichtet werden.

Von Stephanie Zerm

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