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Umland Laatzen Nachrichten Angebrannter Rhabarber löst Großeinsatz aus
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00:38 14.05.2018
Die Feuerwehr Laatzen und Rethen ist mit insgesamt acht Einsatzfahrzeugen vor Ort. Quelle: Torsten Lippelt
Laatzen-Mitte

 Ein missglückter Kochversuch hat am Donnerstagabend zu einem Großeinsatz der Feuerwehr geführt. Um 21.03 Uhr wurden die Retter alarmiert, da im siebten Obergeschoss eines Hochhauses an der Flemingstraße der Rauchwarnmelder piepte und Brandgeruch wahrzunehmen war. 

Rund 60 Einsatzkräfte sind bei vermeintlichem Brandherd an der Flemingstraße vor Ort.

Die Feuerwehr Laatzen rückte mit drei Fahrzeugen und einem Duzend Helfern aus. Da der Brandgeruch offensichtlich aus einer Wohnung im siebten Stock kam, dort aber niemand die Tür öffnete, brach die Feuerwehr die Tür schließlich gewaltsam mit Spezialwerkzeug auf. Zwar bemerkten die mit Atemschutz ausgestatteten Feuerwehrleute dort starken Brandgeruch, so dass sie Wasserschläuche bis in die Wohnung verlegten. Ein Feuer konnten sie allerdings nicht entdecken. 

Sirenen heulen in Laatzen und Rethen

„Wegen der unklaren Lage haben wir gegen 21.11 Uhr einen weiteren Zug der Ortsfeuerwehr Laatzen sowie die Ortsfeuerwehr Rethen nachalarmiert“, berichtet Feuerwehrsprecher Gerald Senft. Zusätzlich heulten sowohl in Laatzen als auch in Rethen die Sirenen.

Die Laatzener Feuerwehr kam mit weiteren zwei Einsatzfahrzeugen und rund 12 Helfern zu dem Hochhaus. Die Feuerwehr Rethen wiederum ging mit drei Fahrzeugen und 19 Helfern in Höhe des Kreisels in Stellung.

In der Wohnung suchten die nachgerückten Laatzener Feuerwehrleute mit der Wärmebildkamera nach dem Brandherd. Nach genauer Kontrolle der Zimmer entdeckten sie einen Versorgungsschacht in der Küche, durch den Rauch aus einer Wohnung im darunterliegenden Stockwerk gelangt war. 

„In der darunterliegenden Etage kam dann auch gleich eine Frau aus ihrer Wohnung und sagte, dass sie Rhabarber kochen wollte und dieser ihr angebrannt sei“, sagt Senft.

Neben der Feuerwehr waren auch ein Rettungswagen der DRK-Wache Laatzen und die Polizei vor Ort, so dass insgesamt knapp 60 Einsatzkräften am vermeintlichen Brandort waren.

Von Stephanie Zerm

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