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Umland Laatzen Nachrichten Schon wieder: Auto bleibt im Gleisbett stecken
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18:15 31.12.2017
Von Andreas Zimmer
Der Wagen steht quer auf den Gleisen. Quelle: Feuerwehr (Senft)
Laatzen

Wenige Kilometer südlich hatte sich bereits am Donnerstagabend ein Auto festgefahren, an dessen Steuer ein 82-Jähriger aus dem Landkreis Hildesheim saß. Diesmal war es eine 35-jährige Frau aus Hildesheim. Sie war mit ihrem Honda Civic in den Schotter der Straßenbahn in Alt-Laatzen/Grasdorf geraten, teilte Stadtfeuerwehrsprecher Gerald Senft mit. „Die Airbags bei ihr und ihrer Beifahrerin hatten ausgelöst. Beide Frauen blieben aber unverletzt“, sagte er.

Mit der Seilwinde des Rüstwagens zogen die Feuerwehrleute das quer stehende Auto aus den Gleisen. Um 19.20 Uhr konnten die Linien 1 und 2 Richtung Süden wieder passieren. Die Üstra setzte während der Bergungsarbeiten Busse als Ersatz ein, teilte Senft mit.

In den vergangenen Wochen sind mehrfach Fahrzeuge im Gleisbett steckengelieben. Die jüngsten Vorfälle:

12. Dezember: Eine Autofahrerin wollte gegen 17.15 Uhr mit ihrem Peugeot von der Robert-Koch-Straße nahe dem Leine-Center nach links auf die Erich-Panitz-Straße abbiegen. Auf der dunkel gelegenen Kreuzung jedoch kam die Frau von der Fahrbahn ab, verfehlte die Straße und lenkte ihren Wagen in das Gleisbett der Üstra.

28. November: Ein 83-jähriger Laatzener war gegen 18.40 Uhr mit seinem Renault Twingo beim Abbiegen von der Wülferoder Straße auf die Erich-Panitz-Straße ins Gleisbett geraten. Der Verkehr der Linie 1 musste etwa 40 Minuten lang stadteinwärts gesperrt werden.

13. November: Gegen 21.20 Uhr war ein 22-jähriger Autofahrer im Kreuzungsbereich der Hildesheimer und Erich-Panitz-Straße mit seinem Opel von der Fahrbahn abgekommen und ins Schotterbett der Stadtbahn gelangt. Der Wagen stand quer über die Schienenstränge und ließ sich nicht mehr vor oder zurück bewegen. Rund 30 Minuten ging nichts mehr bei den Stadtbahnen der Linie 1 und 2.

Essen brennt anDie Ortsfeuerwehr hatte am Sonnabendmorgen bereits einen Einsatz in Laatzen. Gegen 7.40 Uhr rückte der Löschzug zur Flüchtlingsunterkunft an der Pestalozzistraße aus. Die dortige Brandmeldeanlage hatte ausgelöst. „Bei Eintreffen von Polizei und Feuerwehr hatten etliche Bewohner ihre Wohnungen verlassen und standen draußen“, erläuterte Senft. „Nach einer kurzen Erkundung wurde festgestellt, dass angebranntes Essen die Ursache dafür war, warum die Meldeanlage ausgelöst hatte.“

Fotostrecke Laatzen: Schon wieder: Auto bleibt im Gleisbett stecken

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