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Umland Laatzen Nachrichten BUND und Sensus  helfen Schmetterlingen
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11:20 09.11.2017
16 Sensus-Mitarbeiter haben sich an der Pflanzaktion beteiligt. Quelle: Heitmann
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Rethen

 Viele Schmetterlingsarten sind vom Aussterben bedroht. „Inzwischen sind zwei Drittel der Tag- und die Hälfte der Nachtfalterarten in Deutschland gefährdet“, sagt Renate Marcus, Schmetterlingsexpertin vom Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) Niedersachsen. Einen Beitrag zum Arterhalt hat jetzt eine Gruppe von Ehrenamtlichen des BUND, Mitarbeitern des Rethener Messtechnikherstellers Sensus, des NABU und des hannoverschen Gartenbaubetriebs Hofmann und Leyhe gemacht: Das mehr als 30 Köpfe starke Team pflanzte 2380 Wiesenknöpfe nahe der Burchriede zwischen Rethen und Oesselse.

„Ab 9 Uhr hieß es raus aus dem Büro und rein in die Natur“, berichtet Sensus-Azubi Tim Heitmann, der die Aktion mit organisiert hat. Ziel war es, die Population des sogenannten Ameisenbläulings zu stärken. Die einzigen bekannten Vorkommen dieses Schmetterlings in Niedersachsen seien in der Rethener Feldmark und bei Göttingen, sagt Rene Hartwig, Naturschutzreferent beim BUND Region Hannover. „Die Art ist in Niedersachsen vom Aussterben bedroht. Damit er einen größeren Lebensraum bekommt, haben wir dort gepflanzt.“ Der Wiesenknopf dient dem Ameisenbläuling als Brutstätte. Finanziert habe die Aktion die Region Hannover.

Die Rethener Firma Sensus will sich künftig stärker um ähnliche Projekte bemühen. Das Unternehmen, das seit einiger Zeit zur Xylem-Unternehmensgruppe gehört, nimmt am Programm „Xylem Watermark“ teil –mit dem Ziel, mit ehrenamtlichen Aktionen saubere Wasserressourcen zu schützen. Das passt aus zum Produkt: Produziert werden in Rethen vor allem Großwasserzähler für Industriekunden.

Quelle: Heitmann

Von Johannes Dorndorf

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