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Umland Laatzen Nachrichten Familienzentrum ist Laatzens beliebteste Kita
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00:35 21.05.2018
Das Familienzentrum in Rethen ist Laatzens beliebteste Kindertagesstätte Quelle: Junker
Laatzen

 Im Abstand von zwei Jahren befragt die Stadt die Eltern nach ihrer Einschätzung zu den Kindertagesstätten in Laatzen. Jetzt hat die Verwaltung die Ergebnisse der Erhebung im März bekannt gegeben. Das Ergebnis: Insgesamt sind die Eltern genauso zufrieden wie bei der letzten Umfrage vor zwei Jahren. Gelobt wird vor allem die Arbeit der Erzieher, Kritik gibt’s an der Ausstattung der Einrichtungen. Am besten abgeschnitten hat diesmal die Kindertagesstätte im Familienzentrum Rethen.

Einen Katalog von 15 Fragen haben die Eltern der 19 Kitas und Horteinrichtungen im Stadtgebiet erhalten. Zwölf davon werden von der Stadt betrieben, sieben von freien Trägern wie DRK, AWO und Kirchen. Unterm Strich gab es für alle Einrichtungen eine Durchschnitts-Schulnote von 1,8 – die gleiche Note wie 2016.

Diese Noten haben die Laatzener Kitas von den Eltern erhalten Quelle: Meike Hakemeyer

Folgt man der Elternbewertung, ist die Kita im Rethener Familienzentrum Laatzens beste Kindertagesstätte: Mit der Note 1,3 führt sie die Liste vor der Alt-Laatzener Kita St. Mathilde, dem Hort Rathausstraße und der Kita Die Insel (alle 1,4) an.  Ausreißer nach unten gab es in diesem Jahr nicht: Mit der Note 2,3 schneidet auch die Grasdorfer Kita St. Marien, die in der Liste das Schlusslicht bildet, gut ab. Erheblich verbessert hat sich die Einschätzung der Rethener Kita Im Park, die sich seit 2014 von der Note 3,4 auf eine 2,0 verbessert hat.

Pädagogische Arbeit wird geschätzt

Besonders hoch schätzen die Eltern offensichtlich die Arbeit der Mitarbeiter ein. Für deren pädagogische Arbeit gab es eine 1,7, für die pädagogische Kompetenz sogar eine 1,6. Auf die wohl wichtigste Frage „Fühlt sich Ihr Kind in der Einrichtung wohl“ gab es ebenfalls eine 1,6. Geringfügig kritischer äußerten sich die Eltern zur Ausstattung, für die es die Note 1,9 gab – eine leichte Verbesserung im Vergleich zu 2016 (Note: 2,0). Die am häufigsten genannten Wünsche waren große und hellere Räume, mehr Sauberkeit, eine neuere Inneneinrichtung und ein kindgerechteres Außengelände.

Kritik an Öffnungszeiten ist abgeebbt

Weitgehend erledigt haben dürfte sich die Diskussion um erweiterte Öffnungszeiten. Für gerade einmal 48 von knapp 1700 befragten Eltern sind die Betreuungszeiten ein Thema. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren waren es noch 129. Die Stadt erklärt den Rückgang damit, dass seit Sommer 2017 ein Spätdienst am Freitag angeboten wird – ein Wunsch, der bei der vorangegangenen Befragung von vielen geäußert wurde. Konkret gaben diesmal 17 Eltern an, dass sie einen Spätdienst von 17 bis 18.30 Uhr wünschen, nur neun nannten eine durchgängige Jahresöffnung und sieben eine Verlängerung der Halbtagsplätze.

Verteilt hatte die Stadt insgesamt 1699 Fragebögen, geantwortet haben 48,1 Prozent der Eltern. Die nächste Befragung ist laut Stadtverwaltung für 2020 vorgesehen.

Von Johannes Dorndorf

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