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Umland Laatzen Nachrichten Juniorwahl ist nah am Original
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00:15 20.09.2013
Juniorwahl 2013: In der Albert-Einstein-Schule (AES) sind in dieser Woche rund 700 Schüler aufgerufen, ihre Stimme elektronisch abzugeben. Quelle: Astrid Köhler
Laatzen

Es gibt Wahlkabinen, Urnen mit Bundesadler auf den Siegeln, individuelle Wählerverzeichnisse und Stimmzettel, die genau die Kandidaten enthalten, zwischen denen sich die Eltern entscheiden müssen. Das von dem Berliner Verein Kumulus bundesweit mehr als 1200 Schulen zur Verfügung gestellte Material sei „sehr professionell, nah am Original und wirkt mitreißend“, sagt Referendar Michael Busch vom Laatzener Erich Kästner Gymnasium. Dort wählte am Montag bereits ein Teil der 75 Neuntklässler.

Im Leinetal haben 1500 Schüler aus Laatzen, Hemmingen und Pattensen die Bundestagswahl 2013 simuliert. Wir haben sie gefragt, welche politische Themen sie beschäftigen:

Was Erst- und Zweitstimme bedeuten, wie Parteienwerbung funktioniert und das Parlament gewählt wird, wissen nach sechs Wochen intensiver Beschäftigung im Unterricht auch rund 700 Schüler der Laatzener Albert-Einstein-Schule (AES), die kursweise jeden Tag dieser Woche wählen. Das Hintergrundwissen jener Acht- bis Zwölftfklässler sei deutlich größer als bei Altersgenossen, die nicht an der Juniorwahl teilnehmen, sagt ihr Referendar Joris Doelle. Ihn freut, dass Politikdiskussionen nun auch in die Familien getragen würden. Die KGS Hemmingen sei zum ersten Mal dabei, und sie könne sich beim nächsten Mal noch mehr vorstellen, wie Podiumsdiskussionen, sagt Angelika Schwarzer-Riemer, die mit ihrer Klasse 8h die Wahl organisiert. Rund 300 Acht- bis Zwölftklässler sind dort morgen aufgerufen - alle, die weder im Praktikum sind noch Wanderwoche haben.

Die Ergebnisse der Juniorwahlen werden am Sonntag, 18 Uhr, veröffentlicht - und dann in den Schulen nachbereitet.

Astrid Köhler

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