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Umland Laatzen Nachrichten Zehn Männer und drei Frauen bilden Seniorenbeirat
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00:36 01.06.2018
Von den 13 211 Wahlberechtigten im Alter ab 60 Jahren haben rund 4200 ihre Stimmzettel zurückgeschickt. Die Wahlhelfer mussten alle Umschläge öffnen und die Gültigkeit überprüfen, gezählt wurden 3.900 Stimmen. Quelle: Daniel Junker
Laatzen

 Drei Wochen lang wählen, zwei Tage zählen – nun steht fest, wer Mitglied im neuen Seniorenbeirat der Stadt Laatzen ist. 16 Bewerber gab es für die 13 Plätze. Von denen, die erneut kandidierten, wurden alle wiedergewählt: Renate Jaglarz-Brehmer (vorher Alt-Laatzen, jetzt Laatzen-Mitte), Fred Warnke (Laatzen-Mitte) und Winfried Kahle (Grasdorf).

Neu in dem Gremium sind: Werner Läwen und Heinrich Matthies für Alt Laatzen, Cordula Schwarze für Grasdorf, Dieter Mahler und Ingo Meyer für Gleidingen, Heinz Leimeister und Harald Böttcher für Ingeln-Oesselse, Angelika Müller für Laatzen-Mitte sowie Thomas Horn und Martin Kruse für Rethen. Damit gehören dem sechsten Seniorenbeirat zehn Männer und drei Frauen an. Bisher wären es neun Männer und vier Frauen.

13 Mitglieder wurden in den neuen Laatzener Seniorenbeirat gewählt. Hier stellen sich die Kandidaten vor.

Bei der diesjährigen Wahl waren zwei Punkte anders. Zum einen sind die Mitglieder nur noch für vier und nicht mehr wie seit 1993 für jeweils fünf Jahre gewählt. Zum anderen entschied die Stadt Laatzen die Abstimmung erstmals per Briefwahl durchzuführen. Bei der Wahl 2013 war der Aufwand für Wahlhelfer und Wähler groß: So mussten Wahllokale in mehreren Bereichen der Stadt eingerichtet werden, in Seniorentreffs oder Apotheken etwa, und waren zahlreiche Wahlhelfer eingebunden. Die Senioren waren zudem gezwungen, die Wahlunterlagen selbst zu frankieren oder persönlich an den Wahlorten abzugeben. Das hatte sich in der Wahlbeteiligung niedergeschlagen. Nur 15,6 Prozent der wahlberechtigten Laatzener gaben seinerzeit ihre Stimme ab.

Diesmal war die Beteiligung fast doppelt so hoch. Dem amtlichen Endergebnis nach lag diese bei 29,52 Prozent. Das ist ein schöner Erfolg für den Beirat, schließlich ist sein Auftreten wirkungsvoller, je mehr Menschen hinter dem Gremium stehen. Für die Stadt hingegen war der Aufwand bei der Auszählung entgegen der Planung deutlich höher als vor fünf Jahren. Die Wahlhelfer – neun Mitarbeiter der Stadtverwaltung – mussten am Montag und Dienstag die Briefe maschinell, zum Teil von Hand öffnen, die Wahlscheine auf ihre Gültigkeit geprüft werden. Das kostete so viel Zeit, dass die Stadt die Ergebnisse einen Tag später als geplant bekannt gab.

Bemerkenswert ist, dass 408 der abgegebenen Stimmen nicht gezählt werden konnten – immerhin jede zehnte. Der Grund: Teils fehlten Unterschriften auf dem Wahlschein, teils steckte der Stimmzettel nicht im separaten Umschlag – das ist aber erforderlich, damit das Wahlgeheimnis gewahrt bleibt. In vielen Fällen hatten Eheleute zudem offenbar ihre Wahlscheine verwechselt und auf dem des jeweils anderen unterschrieben. Durch all diese Fehler gelten die Stimmen offiziell als nicht abgegeben und werden bei der Auszählung nicht berücksichtigt.

 Insgesamt waren 13.211 Laatzener aufgerufen, zwischen dem 4. und 25. Mai ihre Stimme abzugeben. 3.900 wurden gezählt. Von diesen wiederum waren 15 ungültig. Der neue Seniorenbeirat tritt vermutlich am 5. Juli zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Bis zum 30. Juni ist noch die bisherige Besetzung unter dem Vorsitz von Klaus-Dieter Meyer im Amt.

Von Katharina Kutsche

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