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Nachrichten Gymnasium präsentiert sein breites Angebot
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02:35 05.03.2018
Chiara (12, von links) zeigt Maxi (9), Yannik (9), Tim (9), Ekio (9), Arne (9) und Ben (9) ein Experiment, bei dem ein in einem Glasfläschchen liegendes Geldstück scheinbar verschwindet, wenn man die Flasche mit Wasser befüllt. Quelle: Fotos: junker
Laatzen-Mitte

Das Erich-Kästner-Gymnasium hat sich am Freitag bei einem Tag der offenen Tür präsentiert. Im Mittelpunkt standen Mitmachaktionen sowie Präsentationen aus den Projekten und Fachbereichen. Die Besucher erhielten zudem allgemeine Informationen über das Gymnasium. Dies war vor allem für Eltern interessant, deren Kinder demnächst auf eine weiterführende Schule wechseln werden – und natürlich für die Schüler selbst

Dass das Gymnasium gut aufgestellt ist, zeigen die jüngsten Entwicklungen. „Die Anzahl unserer Schüler hat sich in den vergangenen fünf, sechs Jahren auf aktuell rund 800 Schüler fast verdoppelt“, sagt Schulleiterin Helle Kohl. Das Erich-Kästner-Gymnasium hat damit in etwa die Schülerzahlen des Gymnasialzweigs der Albert-Einstein-Schule (AES) erreicht. 

„Wir haben uns gut aufgestellt und machen modernen Unterricht“, sagt Kohl. „Das spricht sich herum.“ Mit den aktuell rund 800 Schülern sei ein Limit erreicht. „Das wird auch beim geplanten Neubau eine Rolle spielen“, so Kohl. Es gebe für den Unterricht aber keine Einschränkungen.

Walking Acts und viele Aktionen

Beim Tag der offenen Tür präsentierte sich das Gymnasium unter anderem mit Showdance-Aufführungen. Rund 20 Schüler aus dem Bereich „Darstellendes Spiel“ präsentierten sich als sogenannte Walking Acts: In unterschiedlichen Verkleidungen agierten die Schüler mitten im Publikum. Es konnte also durchaus passieren, dass den Besuchern mitten in der Menge putzende Hausmeister oder fachsimpelnde Einsteine über den Weg liefen. 

Andere Gäste hatten viel Freude daran über eine sogenannte Slackline – eine gespannte Leine – zu balancieren. Im Sprachendorf gab es zudem viele Informationen über das Fremdsprachenangebot der Schule. Auf einer Forschermeile gaben die Naturwissenschaftlichen Bereiche einen Einblick in die Versuche, mit denen sich die Schüler im Unterricht oder in Arbeitsgemeinschaften beschäftigen. Mirja aus der Klasse 7d zeigt der Viertklässlerin Lara aus Ingeln-Oesselse zum Beispiel ein Experiment, bei dem ein Geldstück scheinbar verschwindet – allerdings nur aufgrund eines optischen Effekts: „Wenn man die über der Münze stehende Flasche mit Wasser befüllt, macht sich die Lichtbrechung bemerkbar“, sagte Mirja. Im Foyer präsentierte sich unter anderem die Schülerfima Rublight, zu der Florian, Nina, Damian, Antonia und Annika gehören. Sie boten beim Tag der offenen Tür Lampen an, die sie selbst produziert haben. „Bei unserer AG geht es auch darum, die Kosten zu kalkulieren“, sagte Annika, die bei Rublight die Produktionsleitung übernommen hat.  Um an Geld zu kommen, habe die Gruppe anfangs sogar Anteilscheine an Mitschüler, Freunde und Bekannte verkauft.  

Schüler geben am Freitag einen umfassenden Einblick in das Lehrangebot

Bei Schulführungen wurde den Besuchern das Gymnasium vorgestellt, im Rahmen einer Schulrallye konnten die Gäste das Angebot aber auch auf eigene Faust erkunden. Im Eingangsbereich wurden dafür Laufzettel verteilt, mit denen die Schüler die einzelnen Mitmachaktionen ansteuern und sich dort Stempel holen konnten. Zudem gaben die verschiedenen AGs einen Einblick in ihre Arbeit. Dazu gehörten zum Beispiel auch die Schulsanitäter: Die eigens ausgebildeten Schüler leisten bei einem Unfall erste Hilfe. Auch für die Stärkung der Besucher war gesorgt: Die Schüler des 12. Jahrgangs hatten eine Cafeteria aufgebaut, bei der sich die Gäste mit Kaffee und Kuchen versorgen konnten.

Anders als in den vergangenen Jahren hatte das Gymnasium den Tag der offenen Tür diesmal nicht gemeinsam mit der Oberschule angeboten. „Das hat organisatorischen Gründe“, sagt Kohl. Beim Tag der offenen Tür habe die Oberschule sonst die Ergebnisse ihrer Projektwoche präsentiert. „Aufgrund des kurzen Schuljahrs und vieler anderer Termine passte das bei der Oberschule leider nicht in den Jahresplan.“

Von Daniel Junker

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