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Nachrichten Großbrand in Rethen: Polizei sucht Brandstifter
Umland Laatzen Nachrichten Großbrand in Rethen: Polizei sucht Brandstifter
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18:25 08.03.2017
Von Frerk Schenker
Am Morgen nach dem Großbrand wird das Ausmaß der Schäden sichtbar. Quelle: Julian Stratenschulte
Laatzen

Ein Brandstifter hat in der Nacht zu Mittwoch in Rethen (Laatzen) einen Millionen-Schaden verursacht. In einer Wohnanlage in der Doktor-Alex-Schönberg-Straße brannten 14 Autos aus, ein Haus ist durch die Flammen unbewohnbar geworden. Zwei Anhänger und ein Motorrad wurden ebenfalls zerstört, an einem weiteren Haus entstanden zudem Schäden an der Fassade.

Die Polizei geht davon aus, dass das Feuer gelegt wurde und sucht einen dunkel gekleideten, maskierten Mann, der sich an einem der abgestellten Autos aufgehalten hatte. Der Mercedes ging kurz danach in Flammen auf. Hinweise an die Polizei in Hannover unter (0511) 109-1555.

Die Feuerwehr war gegen kurz nach halb drei in die Doktor-Alex-Schönberg-Straße gerufen worden. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, standen bereits alle Autos unter dem Gemeinschaftscarport in Flammen. "Da war nichts mehr zu retten", sagte Laatzen Feuerwehrsprecher Gerald Senft

Zudem griffen die Flammen auf ein angrenzendes Haus über und setzen die komplette Außendämmung und den Dachstuhl in Brand. Eine junge Familie mit einem zwei Wochen alten Säugling konnte sich rechtzeitig ins Freie retten, nachdem ein Nachbarshund die Bewohner durch sein Bellen geweckt hatte. Das Haus ist unbewohnbar. Bis in den Morgen hinein dauerten die Löscharbeiten. Durch die Flammen wurde zudem ein weiteres Haus beschädigt. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund eine Million Euro. 

Bei einem Feuer in Rethen sind 14 Fahrzeuge zerstört worden. Ein Haus wurde durch die Flammen ebenfalls stark beschädigt und ist unbewohnbar.

Um die Flammen in Griff zu bekommen, wurde ein Schaumlöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr Hannover zur Unterstützung gerufen. "Wir wussten anfangs gar nicht, wo wir zuerst löschen sollen", berichtete Senft. Die Hitzeentwicklung war so groß, dass mehrere Autos, die in zehn bis 15 Metern Entfernung vom Carport geparkt waren, ebenfalls beschädigt wurden. "Das Plastik der Lichter tropfte runter", sagte Senft

Verletzt wurde bei dem Großbrand niemand. Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren Rethen, Gleidingen, Laatzen sowie der Berufsfeuerwehr im Einsatz.

Wer übt, soll auch auftreten. Rund 1000 Musikschüler zeigen ab Samstag, 11. März, bei der Festwoche 2017 der Musikschule ihr Können: bei 28 Konzerten und Veranstaltungen in der Grundschule Pestallozzistraße, dem Erich-Kästner-Schulzentrum (EKS), der Grasdorfer St. Marien-Kirche und in Sarstedt.

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