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Nachrichten Feuerwehr nimmt an Großübung bei Göttingen teil
Umland Laatzen Nachrichten Feuerwehr nimmt an Großübung bei Göttingen teil
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00:16 24.08.2017
Von Johannes Dorndorf
Das Übungsszenario sieht einen massiven Windbruch im Wald vor: Etliche Menschen haben sich verletzt, und sind in Autos eingeklemmt. Auch Rettungshunde sind im Einsatz. Quelle: Feuerwehr
Laatzen/Hemmingen/Pattensen

Insgesamt nahmen an der Übung in Bovenden und Bühren 650 Einsatzkräfte mit etwa 120 Fahrzeugen teil, berichtet Thorsten Steiger von der Pattenser Feuerwehr. Aus der Region Hannover nahm die Regionsfeuerwehrbereitschaft III teil, zu der Helfer aus Laatzen, Hemmingen, Pattensen und Springe gehören: 28 Fahrzeuge seien im Einsatz gewesen.

"Am frühen Samstagmorgen fand zunächst eine Aufteilung der Zugverbände statt", berichtet Steiger. Die Feuerwehren aus Hemmingen und Springe seien daraufhin zu einem simulierten Großflächenbrand durch Blitzeinschlag an einem Fernsehturm nahe Bovenden gerufen worden. Zu den Herausforderungen dort gehörte es, über mehrere Kilometer hinweg eine Wasserversorgung aufzubauen.

Die Feuerwehrleute aus Pattensen und Laatzen waren in einem Forst bei Bühren eingesetzt, wo sich laut Übungsszenario etliche Menschen bei einem Unwetter verletzt haben: Unter anderem waren Bäume und Äste auf eine viel gefahrene Straße gestürzt. "Sieben Personen wurden in ihren Autos eingeklemmt und verletzt", berichtet Steiger. Die Einsatzkräfte hätten sich zunächst ihren Weg zu den Unfallorten mit Kettensägen freischneiden müssen. "Die Erstversorgung und Rettung der Verletzten gestaltete sich durch die unübersichtliche Lage und den Einsatzort sehr schwierig", so das Zwischenfazit. Zudem auch noch eine Wandergruppe vom Unwetter überrascht und getrennt worden sei. "Die Rettungshundestaffel musste einen Bereich von etwa 20.000 Quadratmetern Waldgebiet absuchen, um alle Personen zu finden."

Am Ende zeigten sich die Einsatzleiter zufrieden. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten habe die Befehlkette störungsfrei funktioniert. "In Zeiten, in denen massive Unwetterlagen, Unfälle und auch terroristische Anschläge jederzeit möglich sind, ist es gut, sich auf die funktionierende Zusammenarbeit von ehrenamtliche, freiwilligen und hauptamtlichen Helfern verlassen zu können", so das Fazit des Göttinger Landrats Bernhardt Reuter.

Am Samstagabend traten die Feuerwehrleute aus der Region Hannover dann als Kolonne den Rückweg an - mit entsprechend guter Stimmung, wie Steiger resümiert. "Auch von Seiten der Zugführer und des Brandabschnittsleiters Eric Pahlke wurde die Übung als sehr positiv empfunden."

Fotostrecke Laatzen: Feuerwehr nimmt an Großübung bei Göttingen teil

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