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Umland Laatzen Nachrichten Feuerwehrbau: Stadt hat Planungskosten ausgeklammert
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00:26 10.06.2018
Bei der Grundsteinlegung im Mai hieß es, das die Baukosten bei 5 Millionen Euro liegen. Nicht einkalkuliert waren damals Planungskosten und der eingeplante Puffer für Kostensteigerungen. Quelle: r
Rethen

Die Laatzener Stadtverwaltung hat sich zur Kostensteigerung beim Bau des Rethener Feuerwehrhauses geäußert. Nach Angaben von Stadtsprecher Matthias Brinkmann hofft die Verwaltung darauf, dass die Kosten am Ende unter der Summe liegen werden, die die Politik zuletzt freigegeben hatte: 220.000 Euro seien als reine Ausgabeermächtigung eingeplant – eine Art Puffer im Fall von Baukostensteigerungen. „Wir gehen nicht davon aus, dass man die Summe braucht“, sagt Brinkmann – entsprechend sei sie im Haushalt mit einem Sperrvermerk versehen.

Dass in der Öffentlichkeit zuletzt abweichende Zahlen zu den Baukosten genannt wurden, hängt laut Brinkmann auch mit Definitionsfragen zusammen. Wie berichtet, war die Stadt anfangs von 4,5 Millionen Euro ausgegangen, nannte beim ersten Spatenstich dann eine Summe von 5 Millionen Euro, während die Politik bereits zuvor grünes Licht für 5,66 Millionen Euro gegeben hatte. Laut Brinkmann rechnet die Stadt tatsächlich mit reinen Baukosten in Höhe von 5,03 Millionen Euro. Nicht einkalkuliert worden seien dabei allerdings sogenannte Vorlaufkosten für die Planung in Höhe von 290.000 Euro – eine Summe, die man sonst gemeinhin zu den Baukosten zählt. Hinzu kämen 308.000 Euro für Inventar und der erwähnte Baukostenpuffer von 220.000 Euro.

Von Johannes Dorndorf

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