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Umland Laatzen Nachrichten Gibt's in Laatzen bald Partnerschaftstörtchen?
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00:16 17.09.2017
Von Johannes Dorndorf
Die Laatzener Delegation zu Gast in Grand Quevilly (von links): Luisa Oyen, Gerd Apportin, Katrin Förster, Angelika Rohde, Siegfried-Karl Guder, Silke Rehmert und Bürgermeister Jürgen Köhne. Quelle: Stadt Laatzen
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Laatzen/Grand Quevilly

Zur siebenköpfigen Delegation, die am Wochenende in die Normandie reiste, gehörten neben Bürgermeister Jürgen Köhne und seinen Stellvertretern Gerd Apportin und Angelika Rohde auch die Ratsmitglieder Silke Rehmert, Luisa Oyen, Siegfried-Karl Guder und die Verwaltungsmitarbeiterin Katrin Förster. Angereist waren auch Delegationen aus den übrigen Partnerstädten Grand Quevillys: Lévis (Kanada), Hinckley (England) und Nes Ziona (Israel).

Während eines Arbeitstreffens stellten die Gastgeber einige Projektideen vor, um die einzelnen Partnerschaften zu intensivieren. Für Laatzen ist ein Videoprojekt geplant: In Grand Quevilly soll den Plänen zufolge ein Kreativwettbewerb ausgelobt werden. Danach reisen zwei Jugendliche nach Laatzen, um ein Video über die Interessen junger Menschen zu drehen.

Auch eine besondere kulinarische Idee gibt es: Grand Quevilly plane die Erschaffung eines partnerschaftlichen Gebäcks, berichtet Stadtsprecher Matthias Brinkmann. "Auf Vorschlag jeder Partnerstadt werden ortstypische Zutaten von Küchenchefs zu einem Ganzen kombiniert", sagt Brinkmann. Präsentiert werden soll das Ergebnis dann 2018. "Wir haben schon überlegt, was wir aus Laatzen beisteuern könnten", berichtet die Delegationsteilnehmerin Silke Rehmert - möglich seien etwa Erdbeeren oder Äpfel.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand das Gedenken an Laatzens Ehrenbürger Pierre Giovannelli, der im Juli verstorben war. Bei der Gedenkveranstaltung im Jugendzentrum würdigten Jugendliche und Vertreter von Vereinen die Verdienste Giovannellis für die Jugend von Grand Quevilly und die Partnerschaften. Das Jugendzentrum der Partnerstadt wurde bei der Feierstunde nach ihm benannt und heißt nun "Espace Jeunesse Pierre Giovanelli".

"Es war ergreifend zu hören, wie die Jugendlichen über Giovanelli erzählt haben", berichtet Rehmert. Insgesamt sei es ein kulturell reiches und arbeitsintensives Reise gewesen, bei dem zudem Besuche in einer Picasso-Ausstellung und im Haus und Garten von Claude Monet auf dem Programm stand.

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