Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Section Control verzögert sich weiter

Geschwindigkeitsüberprüfung Section Control verzögert sich weiter

Section Control ist weiter ausgebremst: Der Start des Pilotversuchs mit dem bundesweit ersten Streckenradar zur Tempoüberwachung verzögert sich weiter. Ursprünglich sollte der neue Radar bereits im Herbst 2015 in Betrieb genommen werden, nun zieht sich der Start weiter auf unbestimmte Zeit in die Länge.

Voriger Artikel
Finnland-Feier mit Mölkky und großer Torte

Die Inbetriebnahme von Section Control bei Laatzen verzögert sich weiter.

Quelle: Archiv

Laatzen. Bei dem Streckenradar, auch Section Control genannt, wird das Tempo von Autofahrern über einen längeren Abschnitt kontrolliert. Der Pilotversuch soll auf einer drei Kilometer langen Strecke der Bundesstraße 6 in der  bei Laatzen starten, wo die Anlage bereits 2015 installiert wurde.

Letzte Hürde ist die Zulassung und Zertifizierung der neuartigen Technik durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. Wann diese abgeschlossen sind, konnte der Leiter der Arbeitsgruppe Geschwindigkeitsmessgeräte an der PTB, Frank Märtens, nicht sagen. Ein Grund sei, dass die Technik sich von der unterscheide, die in anderen europäischen Ländern genutzt wird, in denen es einen Streckenradar schon seit langem gibt. Dort haftet bei einem Tempoverstoß teils der Halter des Fahrzeugs und die Erfassung des Kennzeichens reicht aus. In Deutschland muss allerdings auch der Fahrer identifiziert werden.

In Österreich und den Niederlanden gibt es die Section Control bereits seit Jahren. Während dort das Abfotografieren der Autos beim Einfahren und Verlassen des kontrollierten Abschnitts für den Datenschutz kein Problem darstellt, wurde in Deutschland zunächst untersucht, was dabei unter diesem Aspekt zu beachten ist.

lni

Voriger Artikel
Mehr aus Nachrichten