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Erzieherinnen eröffnen neue Betreuungseinrichtung 

Grasdorf Erzieherinnen eröffnen neue Betreuungseinrichtung 

Die Laatzenerin Stefanie Hertwig und Susanne Schröder aus Hämelerwald haben mit der „Zwergenhöhle“ eine neue Großtagespflege an der Hildesheimer Straße in Grasdorf eröffnet. Bis zu zehn Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren können dort betreut werden. Die ersten sind im Februar eingezogen.

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Die Erzieherinnen Stefanie Hertwig (2. von links) und Susanne Schröder haben im Januar eine neue Großtagespflegeeinrichtung für Jungen und Mädchen im Alter von 1 bis 3 Jahren eröffnet. Ilja (1, links) und Finn (2) gehören zu den ersten Kindern, die seit dem 1. Februar in der Einrichtung an der Hildesheimer Straße 126 in Grasdorf eingewöhnt werden.

Quelle: Daniel Junker / www.junkerphoto.de

Grasdorf.  In Laatzen gibt es eine neue Betreuungseinrichtung für Kleinkinder. Die Erzieherinnen Stefanie Hertwig und Susanne Schröder haben im Januar die Großtagespflege „Die Zwergenhöhle“ eröffnet, seit dem 1. Februar werden an der Hildesheimer Straße 126 die ersten Jungen und Mädchen betreut. Hertwig und Schröder kennen sich schon lange. „Wir haben 17 Jahre lang in der gleichen Gruppe in einem Kindergarten in Bemerode gearbeitet“, berichtet Hertwig. „Das ist ein großer Vorteil, denn wir mussten uns nicht mehr beschnuppern. Wir können Hand in Hand arbeiten und brauchen uns dafür nicht mal mehr abzusprechen.“

Den Entschluss, sich selbstständig zu machen, hätten die beiden im vergangenen Jahr gefasst. „Wir haben schon so lange im Kindergarten in Bemerode gearbeitet, dass wir uns noch einmal verändern wollten“, sagt Schröder. Schnell stand der Entschluss fest, sich als Tagesmütter zusammenzuschließen und externe Räume für eine Großtagespflegeeinrichtung zu suchen, in denen sie bis zu zehn Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren betreuen können. „Wir hatten uns auch in Hannover umgeschaut“, berichtet Schröder. Die Räume, die sich sich dort angesehen haben, seien allerdings nicht geeignet gewesen. „Also haben wir uns ziemlich schnell auf Laatzen festgelegt.“ Die Entscheidung lag nahe – schließlich wohnt Hertwig in Laatzen-Mitte. Schröder fährt hingegen jeden Tag aus Hämelerwald zu ihrem neuen Arbeitsort.

Zunächst hätten sich die Erzieherinnen in Rethen und Gleidingen einige Objekte angesehen. „Wir hatten am Rethener Marktplatz sogar schon Räume gefunden, die für uns in Frage kamen.“ Letztlich scheiterten die Pläne aber an den Vorgaben für die Nutzung. „Eine Betreuuungseinrichtung für Kinder war in dem Gebäude nicht vorgesehen“, so Schröder. In Grasdorf wurde das Duo dann fündig: Im Oktober wurde bereits der Mietvertrag für die Räume im ehemaligen Bastelgeschäft an der Hildesheimer Straße unterzeichnet. 

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Seit Februar werden an der Hildesheimer Straße Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren betreut.

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„Bis Weihnachten haben wir noch ganz normal in Bemerode gearbeitet“, berichtet Hertwig. Parallel dazu haben die Erzieherinnen seit Oktober nachmittags und am Wochenende die neuen Räume ihrer Großtagespflege von Grund auf neu gestaltet. „Wir haben fast alles selber gemacht“, sagt Hertwig. „Wir haben die alten Fliesen rausgerissen und neuen Boden verlegt, neue Wände eingezogen und in dem neu entstandenen Raum das Bad und den Schlafraum für die Kinder eingerichtet.“ Mitte Dezember seien sie damit fertig gewesen, kurz darauf erfolgte die Abnahme durch die Stadt. 

Seit dem 1. Februar werden fünf Jungen und Mädchen in der Zwergenhöhle eingewöhnt, drei weitere Anmeldungen sind in den vergangenen Tagen eingegangen. „Zwei Plätze haben wir aber im Moment noch frei“, sagt Hertwig. Geöffnet ist die Einrichtung montags bis donnerstag von 7.30 bis 16 Uhr und freitags bis 14.30 Uhr.

In den nächsten Wochen wollen die beiden Erzieherinnen das kleine Außengelände hinter dem Haus kindergerecht umgestalten. Noch fehlen die Spielgeräte, zudem müssen einige Büsche entfernt werden. „Eigentlich wollten wir erst unser Büro, die Mitarbeitertoilette und das Lager im Keller fertig machen“, sagt Hertwig.  Da im April die Brut- und Setzzeit beginnt, müssen die Erzieherinnen aber wohl zunächst den Garten vorziehen. Einige Eltern der betreuten Kinder haben dafür bereits ihre Hilfe angeboten.

Von Daniel Junker

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