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Nachrichten Wochen gegen Rassismus enden mit Ausstellung im Stadthaus
Umland Laatzen Nachrichten Wochen gegen Rassismus enden mit Ausstellung im Stadthaus
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00:17 28.03.2018
Sabine Laskowski (links) vom Umsonstladen zeigt Gundula Walter die Wimpel, die die Teilnehmer des Projekts "Fit im Leben" gestaltet haben. Quelle: STEPHANIE ZERM
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Laatzen-Mitte

 Die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ sind in Laatzen am Freitag im Stadthaus mit einer Ausstellung beendet worden.  Dabei konnten Besucher einige der Ergebnisse sehen, die in verschiedenen Projekten entstanden sind. Die Leine-VHS und das Stadtteilbüro hatten das Treppenhaus mit Fotos dekoriert. Darauf waren Passanten zu sehen,  die sich bei der Auftaktveranstaltung am 12. März am Marktplatz mit dem Slogan „Laatzen sagt Nein zu Rassismus“ fotografieren ließen. Außerdem wurde zum Thema Anti-Rassismus ein buntes Plakat gesprüht. „Die Resonanz auf die Veranstaltung war sehr positiv“, sagte Lena Lokschin vom Stadtteilbüro. „Ich habe sogar Anrufe bekommen, bei denen Menschen mir sagten, wie toll sie die Aktion fanden.“

Veranstalter präsentieren Ergebnisse aus verschiedenen Projekten.

Die AG Kulturen hatte ein bunt bemaltes Bettlaken aufgehängt. Dieses hatten Kinder des Projekts „Spielerisch Deutsch lernen“ gestaltet. Unter dem Motto „Wir sind bunt“ hatten zehn Viertklässler ihre Nationalflaggen aufgemalt.

Der Umsonstladen für Babyerstausstattung hatte außerdem zahlreiche bunte Wimpel aufgehängt. Sie waren zu dem Thema „Laatzen ist bunt“ von Frauen des Projekts „Fit im Leben“ zu den Wochen gegen Rassismus gestaltet worden. „Es haben insgesamt zwölf Frauen mitgemacht“, berichtete Leiterin Sabine Laskowski. „Es war ihnen sehr wichtig, sich daran zu beteiligen.“

Zusätzlich zu den drei Aktionen waren die gesamten zwei Wochen über rund zehn verschiedene Projekte angeboten worden, vom Fahrradparcours über ein interkulturelles Kochen bis hin zur Feier des kurdischen Newroz-Festes. An der Ausrichtung hatten sich zahlreiche Laatzener Organisationen beteiligt, darunter die Diakonie Hannover-Land, die Laatzener Polizei sowie das Flüchtlingswohnheim Gutenbergstraße. Federführend waren die Stadt Laatzen und das Stadtteilbüro.

Dabei waren alle Veranstalter mit der Resonanz mehr als zufrieden. Denn alle Projekte waren gut besucht. „Am spektakulärsten war die Menschenkette von der Erich-Kästner- zur Albert-Einstein-Schule“, zog Bürgermeister Jürgen Köhne Bilanz. Mit rund 900 Teilnehmern hatte die Aktion den größten Zulauf. „Das freut mich ganz besonders“, sagte Köhne. „Denn je früher und intensiver sich junge Menschen mit dem Thema Rassismus befassen, um so besser.“ Dabei kündigte der Bürgermeister an, dass sich die Stadt im nächsten Jahr voraussichtlich wieder an den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ beteiligen werde. Dennoch sollte man sich, so Köhne, auch ohne einen offiziellen Anlass mit dem Thema Rassismus beschäftigen.

Von Stephanie Zerm

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