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Öko-Station will im Dezember öffnen

Grasdorf Öko-Station will im Dezember öffnen

Die noch junge Ökologische Station Mittleres Leinetal (ÖSML) nimmt Form an: Im Dezember will die 2012 gegründete Einrichtung das ehemalige Igelhaus in Grasdorf beziehen. Am Donnerstag hat der Verein ein Logo präsentiert.

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Jasmin Rumpf (rechts im Bild) hat das neue Logo entworfen. Geschäftsführer Nikolas Stümpel (von links) und die ÖSML-Vorsitzende Gertraude Kruse bedanken sich auch bei Alexander Bothe, Donata Eisenack und Vanessa Kuhlemann für ihre prämierten Entwürfe.

Quelle: Johannes Dorndorf

Laatzen. Noch ist die Frage des neues Domizils nicht abschließend geklärt. „Wir sind noch in Verhandlungen mit der Stadt Laatzen“, sagt ÖSML-Vorsitzende Getraude Kruse. Sie gehe jedoch davon aus, dass man sich in „allerkürzester Zeit“ einige, sodass der Verein im Laufe dieses Monats mit der Sanierung der Räume an der Ohestraße beginnen könne. Im Dezember, so der Plan, soll das ÖSML-Büro öffnen. Seit 1. Oktober hat die Öko-Station mit dem Hannoveraner Nikolas Stümpel zudem einen Geschäftsführer. Die jüngste Neuerung ist das Logo, das als Wettbewerb ausgeschrieben wurde. Teilgenommen haben daran Design-Studenten der Hildesheimer Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - und sehenswerte Ergebnisse hervorgebracht, wie am Donnerstag bei der Preisverleihung deutlich wurde. Das Sieger-Logo, gestaltet von Jasmin Rumpf, werde für eine gute Wiedererkennung der ÖSML sorgen, sagte Kruse.

Die ÖSML ist eine von insgesamt neun Schutzstationen in Niedersachsen und neben der am Steinhuder Meer die einzige in der Region Hannover. Ihre Hauptaufgabe ist die Sicherung der biologischen Vielfalt. Der Verein, der 2012 von BUND, NABU und der Hildesheimer Paul-Feindt-Stiftung gegründet wurde, sieht sich auch als Bindeglied zwischen amtlichen und ehrenamtlichen Naturschützern. Das Schutzgebiet erstreckt sich von Herrenhausen im Norden bis zum Raum Hildesheim sowie vom Quellgebiet der Ihme im Westen bis zur A7.

Obwohl die ÖSML noch kein festes Domizil hat, hat sie ihre Arbeit längst aufgenommen. Zu den laufenden Projekten zählen eine Kopfweidenkartierung und eine Bestandsaufnahme von Käfern, Fauna und Flora, aus denen Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen abgeleitet werden sollen. Wie Wolfgang Fiedler, der die Öko-Station als Teamleiter bei der Region Hannover begleitet und beauftragt, ist außerdem ein Pflege- und Entwicklungskonzept für die Koldinger Teiche geplant. 2014 soll darüber hinaus ein Konzept für die Beweidung der Leineaue erarbeitet werden, organisiert wird auch ein regelmäßiger Stationstisch-Treff, an dem Vertreter verschiedener Behörden regelmäßig zusammenkommen, um sich abzustimmen.

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