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Streitschlichter helfen jetzt auch in Alt-Laatzen

Seniorpartners in School Streitschlichter helfen jetzt auch in Alt-Laatzen

Sie sind langjährig berufs- und auch konflikterfahren. Nun möchten neun zu Mediatoren ausgebildete Laatzener und Hannoveraner den Kindern in der Grundschule Rathausstraße in Alt-Laatzen bei regelmäßigen Besuchen in der Schule beibringen, wie auch sie Konflikte selbst und gewaltfrei lösen können.

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Ehrenamtliche Streitschlichter: Nach den Herbstferien beginnen Elisabeth Gül (von links), Stützpunktleiterin Ute Hagen-Haertel, Ausbildungsbetreuer Theo Kunst, Peter Wieland, Ilona Klußmann, Cornelia Höpfel, Hans-Christian Christiansen, Eva Holtz und Rainer Deeke mit ihrem Mediatoren-Angebot an der Grundschule Rathausstraße. Silke Röttcher und Doris Wilhelms fehlen auf dem Bild.

Quelle: Torsten Lippelt

Alt-Laatzen. Im Rahmen des bundesweit geförderten Programms „Demokratie leben“ ist seit dem Jahr 2001 – und seit 2009 auch in Hannover - der Verein „Seniorpartner in School (SiS) Landesverband Niedersachsen“ mit rund 80 Schulmediatoren aktiv. Diese gehören der Altersgruppe der über 55-Jährigen an. Mit ihrem ehrenamtlichen bürgerschaftlichen Engagement wollen sie eine Brücke zwischen den Generationen schlagen und dabei gegenseitiges Verständnis fördern.

In Laatzen bereits seit 2015 an der Grundschule Pestalozzistraße engagiert, haben sich jetzt seit Mai neun weitere Interessierte durch das bundesweit geförderte Programm in mehr als 80 Unterrichtsstunden zu Mediatoren für die Grundschule Rathausstraße - als zweite Laatzener Schule - qualifizieren lassen. Das kostete rund 7.800 Euro an Fördergeld. Sie stehen nach dem Ende der Herbstferien in Zweierteams den rund 170 Grundschulkindern in der Rathausstraße in Einzelgesprächen als vertrauensvolle Ansprechpartner in Konfliktsituationen mit anderen Kindern beratend zur Seite. Ohne Zustimmung dringt über die Gesprächsinhalte und Ergebnisse nichts nach draußen.

Während regelmäßiger Besuche an der Schule fördern die eingesetzten Senioren zudem die persönliche und soziale Kompetenz der Kinder und stärken sie in schwierigen Lebenssituationen. „Wir legen dabei besonderen Wert auf die interkulturelle Integration“, betont SiS-Stützpunkt-Leiterin Ute Hagen-Haertel. Die Schüler kommen entweder auf eigenen Wunsch oder werden von ihren Lehrern geschickt, die Teilnahme an den Gesprächen ist jedoch immer freiwillig.

Beruflich stammen die Mediatoren dabei aus allen möglichen Sparten: von der MTA-Ausbilderin und Krankenschwester über den ehemaligen Landesbediensteten bis hin zur Medienfachfrau. Grundschulleiterin Karin Olbrich bedankte sich bereits nach der Vorstellung der Mediatoren auf der Dienstversammlung des Lehrerkollegiums für das angekündigte Engagement: „Sehr schön, dass Sie uns unterstützen wollen!“

Wer sich für eine kostenlose Weiterbildung zum Schulmediator interessiert, kann am Donnerstag, 5. Oktober, um 11 Uhr, zur Info-Veranstaltung und Anmeldung ins Café des Freiwilligenzentrums Hannover (2. Stock), im ÜSTRA Kundenzentrum, Karmarschstraße 30-32, in die hannoversche Innenstadt kommen.

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Von Torsten Lippelt

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