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Umland Laatzen Nachrichten Stadt will Parksituation bei DRK-Kindergarten entschärfen
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00:17 11.02.2018
Nicht immer ist die Parkplatzsituation vor dem DRK-Kindergarten in Ingeln-Oesselse so entspannt wie auf diesem Foto. Zu den Bring- und Holzzeiten der Kinder stehen Autofahrer dort oft in zweiter Reihe, was gefährliche Situationen mit sich bringen kann. Nun will die Stadt das Parken zeitlich begrenzen.  Quelle: Astrid Köhler
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Ingeln-Oesselse

 Die Parksituation vor dem DRK-Kindergarten in Ingeln-Oesselse gilt seit Jahren als angespannt. Zu den Bring- und Holzeiten sind die vorhandenen acht Parkplätze oft belegt, sodass Autofahrer in zweiter Reihe halten, um Kinder ein- und aussteigen zu lassen. Dies wiederum führt immer wieder zu gefährlichen Situationen. Nun reagiert die Stadt als Straßenverkehrsbehörde auf die Hilferufe aus dem Ort. Neben einer Parkzeitbegrenzung auf der Ostseite des Barmklageswegs plant sie die Ausweisung zusätzlicher Stellplätze am Michaelisweg.

„Wir haben den verständlichen Ärger weiter kommuniziert und versucht eine Lösung zu finden“, hatte Bauamtsleiter Jürgen Pagels am Montag auf Nachfrage einer Elternvertreterin im Ortsrat erklärt. Das Verfahren für die verkehrsrechtliche Anordnung laufe. Demnach solle am Barmklagesweg eine Kurzzeitparkzone eingerichtet werden, die Autofahrer künftig nur noch mit Parkscheibe nutzen dürfen. Die erlaubte Dauer sei noch nicht festgelegt, aber 30 Minuten würden es wohl mindestens sein, sagte Pagels.

Die Fläche des früheren Spielplatzes am Michaelisweg auf dem Eckgrundstück zum Barmklagesweg (rechts im Bild) ist weiterhin nicht als Parkfläche vorgesehen. Alternativ sollen nun sechs Stellplätze direkt Michaelisweg und angrenzend zu dem Kindergartengelände im Süden geschaffen werden. Quelle: Astrid Köhler

Wie Stadtsprecher Matthias Brinkmann auf Nachfragen erklärte, solle die Parkzeitbeschränkung für alle öffentlichen Stellplätze auf der Ostseite des Barmklagesweges gelten: „Da diese acht Parkplätze aber nicht ausreichen, um morgens und mittags den Eltern genügend Parkraum anbieten zu können, werden im angrenzenden Michaelisweg auf der Südseite des Kita-Grundstücks weitere sechse Parkplätze eingerichtet, die ebenfalls mit einer Parkzeitbeschränkung vorgesehen werden.“ Diese soll nur wochentags in der Zeit von 7.30 bis 16 Uhr gelten.

Die Nutzung der ehemaligen Spielplatzfläche auf dem Eckgrundstück Barmklagesweg/Michaelisweg als Parkplatz ist vorerst kein Thema mehr. Nach wiederholten Forderungen aus dem Ortsrat hatte Pagels das dafür nötige Prozedere erläutert. Demnach müsste erst der Bebauungsplan geändert werden, was mindestens neun Monate dauern würde. „Dafür haben wir im Moment nicht die Kapazitäten“, so der Bauamtsleiter.

Die Ortsratsvertreter gaben sich am Montag nach anfänglicher Debatte über eine mögliche B-Plan-Änderung versöhnlich. Zunächst solle abgewartet werden, welche Effekte mit der eingeschränkten Parkzeit einträten. Diese gelte es auch zu überwachen, mahnten die Ortsratsvertreter. Bei Bedarf könne die Grünfläche zudem auch noch später als Parkfläche ausgewiesen werden. Ob dies angesichts der nun zusätzlich vorgesehenen sechs Stellplätze direkt am Michaelisweg nötig ist, ist fraglich.

Einen genauen Termin, ab wann die neue Parkregelung gilt, gibt es noch nicht, doch könnten noch einige Wochen vergehen. „Da für die Markierung der zusätzlichen Stellplätze im Michaelisweg eine entsprechende Witterung erforderlich ist, wird die Parkzeitbeschränkung erst angeordnet wenn diese Parkplätze eingerichtet wurden“, sagte Brinkmann. Die Kindergartenleitung solle vorab über die Maßnahme informiert werden.

Von Astrid Köhler

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