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Umland Laatzen Nachrichten Zwei Schulen feiern gemeinsames Hoffest 
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00:25 21.05.2018
Hoffest und Ende der Projektwoche Fußball WM: Hunderte Kinder der Grundschule sowie der benachbarten Calenberger Schule, Angehörige und Lehrer feiern gemeinsam in Alt-Laatzen. Quelle: Robin Wehe
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Alt-Laatzen

 Die 158 Schüler zählende Grundschule Rathausstraße hatte am Donnerstag gleich drei Feieranlässe: den Abschluss ihrer Projektwoche, die Fertigstellung des bis zum Herbst aufwändig sanierten und neu gestalteten B-Trakts sowie das gemeinsame Hoffest mit der Calenberger Schule. „Wir wollten lieber ein großes Fest feiern als drei kleine hintereinander“, erklärt Schulleiterin Karin Olbrich. 

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Neben dem Hoffest mit der Calenberger Schule feierte die Grundschule Rathausstraße auch noch das Ende ihrer diesjährigen Projektwoche zum Thema Fußball WM sowie die Wiedereröffnung des B-Traktes. Bis zum Herbst war dieser wegen umfassender Umbau- und Brandschutzsanierungsarbeiten für etwa ein Jahr gesperrt.

Am Donnerstag toben so alle Kinder – auch die der 70 Schüler zählenden Außensstelle der Calenberger Schule – über den Pausenhof. Einige waren mit ihren Eltern unterwegs, andere probierten für sich verschiedene Spielstationen aus. Bei Kaffee und Kuchen saßen Eltern und Lehrer zusammen, während die Kinder an einer Werkbank ihre handwerklichen Fähigkeiten probten und Nägel in einen Balken hämmerten, an einer Kreativstation mit Farben arbeiteten oder mit dem Kettcar durch einen Parcours strampelten.

Alljährlich im Frühjahr gibt es für die Grundschüler eine viertägige Auszeit vom Schulalltag. Die diesjährige Projektwoche stand unter dem Motto Fußball Weltmeisterschaft. Die Schüler setzten sich dafür jahrgangsübergreifend mit verschiedenen Aspekten auseinandergesetzt: Ersten Hilfe bei Verletzungen, Nationalflaggen oder das Backen von Brötchen in Fußballform. „Kinder und Kollegium haben immer Spaß an der Projektwoche, auch wenn sie natürlich viel Arbeit bedeutet“, sagte Lehrerin Gabriela Mollin. 

Viel Arbeit steckte auch in dem B-Trakt der Grundschule. Dieser ist seit Oktober barrierefrei und nach dem neuesten Standards des Brandschutzes saniert. Zudem wurden während der fast einjährigen Umbauzeit die Räume neu eingeteilt, sodass fünf Förderräume entstanden, in denen seit einigen Monaten Kleingruppen gezielt beschult werden können. 

In der Calenberger Schule gibt es zwar auch regelmäßig ähnliche Aktionen, jedoch nicht in der Woche vor dem Hoffest. „Es gibt bei uns regelmäßig Projekte zur Sprach- und Sozialförderung“, erzählt Schulleiterin Marita Kappeler. Das Hoffest sei, neben anderen Projekten, wie das Weihnachtsbasteln, immer wieder eine gute Gelegenheit, Kontakte zwischen den Kindern beider Schulen herzustellen, so Kappeler. Darin wird sie auch von ihrer Kollegin Kristine Oldenburg bestätigt: „Die Kinder sind beeindruckt und die Schüler der Schulen lernen sich kennen. Das finde ich toll.“ 

Von Robin Wehe 

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