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Laatzen Nachhaltigkeit: SPD diskutiert mit Experten
Umland Laatzen Nachhaltigkeit: SPD diskutiert mit Experten
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18:39 26.09.2018
"Wennigser Gespräche" in Laatzen: Der Wissenschaftler Ernst Ulrich von Weizsäcker (von links), Juso-Mitglied und IUSY-Vizepräsidentin Charlotte Rosa Dick und der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil diskutieren über Nachhaltigkeit Quelle: Astrid Köhler
Laatzen-Mitte

Wenn der Niedersächsische Ministerpräsident und der Co-Vorsitzende der internationalen Denkfabrik Club of Rome am Sonnabend, 29. September, ab 11 Uhr in der Albert-Einstein-Schule Platz nehmen, dann hat das einen guten Grund. Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch diskutieren Stephan Weil und Ernst Ulrich von Weizsäcker in der Reihe „Wennigser Gespräche“ gemeinsam mit der Vizepräsidentin der International Union of Socialist Youth (IUSY) Charlotte Rosa Dick und interessierten Bürgern über das Thema „Nachhaltiges Wachstum für Alle – geht das“?

In der Zeit von 11 bis 12 Uhr sind zunächst Impulsreferate geplant: Ministerpräsident Weil, der auch Mitglied der Lenkungsgruppe im SPD-Parteivorstand ist, widmet sich dabei Wirtschaftsthemen und der Frage „Arbeit und Umwelt – geht das?“. Die auch dem Vorstand der Jungsozialisten (Juso) angehörende 27-jährige Charlotte Rosa Dick stellt ihren Kurzvortrag unter das Motto „Die Wirtschaft der Zukunft bedeutet Klimaschutz“. Das Thema des 79-jährigen Naturwissenschaftlers und ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten (1998 bis 2005) Ernst Ulrich von Weizsäcker ist: „Wir konsumieren zu viel Natur.“ Im Anschluss an die Impulsreferate ist ein kurzer Austausch geplant, eh in Workshops – auch mit den Referenten – weiter diskutiert wird.

„Wir als Menschen müssen lernen, nachhaltig mit der Umwelt umzugehen und unsere eigene Lebensgrundlage zu schätzen“, meint Matthias Miersch. Andernfalls schlage die Natur gnadenlos zurück, und mit der Natur könne nicht verhandelt werden. Mit der von dem SPD-Unterbezirksvorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzende der Bundestagsfraktion für die Bereiche Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Tourismus mit initiierten Reihe „Wennigser Gespräche“, beteiligt sich die SPD in der Region Hannover an der bundesweiten Zukunftsdebatte zu Inhalten und Organisation der Partei. In Wennigsen wurde die während der NS-Zeit verbotene SPD nach dem Zweiten Weltkrieg wiedergegründet. Den Ort verstehen die Sozialdemokraten als Symbol und Auftrag, die SPD zukunftsfest zu machen.

Debattencamp in Berlin

Die „Wennigser Gespräche“ in Laatzen ist die zweite von insgesamt fünf in der Region geplanten SPD-Veranstaltungen. Die Themen und Ergebnisse daraus sollen in ein Debattencamp einfließen, das die Bundespartei am 10. November in Berlin veranstaltet.

Von Astrid Köhler

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