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Langenhagen Stadt schafft Segways an
Umland Langenhagen Stadt schafft Segways an
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13:15 04.07.2018
Bürgermeister Mirko Heuer (Bildmitte) und der Leiter der Ordnungsabteilung Boris Ehrhardt (im Vordergrund) mit dem Parkrangern Dennis Dolz (links) und Markus Villwock (rechts) sowie Ralf Wehrenberg von der Stadtentwässerung präsentieren die neuen Segways. Quelle: Elena Everding
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Langenhagen

Die Stadt Langenhagen setzt auf Elektromobilität und erweitert ihren Fuhrpark: Seit Kurzem stehen den städtischen Mitarbeitern während der Arbeitszeit zwei Segways zur Verfügung. Mit ihnen sollen unter anderem Mitarbeiter des Ordnungsamtes im Stadtgebiet schnell von einem Ort zum anderen kommen.

Segways sind elektrisch angetriebene Transporter für eine Person, bei denen die beiden Räder nebeneinander auf einer Achse liegen. Dazwischen steht während des Betriebs der Fahrer, der den Segway mit einer Lenkstange steuert – die Balance hält das Fahrzeug selbstständig. 40 Kilometer Reichweite haben die beiden Gefährte, die die Stadt Langenhagen angeschafft hat. „Wir wollen damit eine Lücke füllen und den Nahbereich abdecken“, sagt Stadtsprecherin Juliane Stahl.

Die Segways sind für eher kurze Strecken gedacht. Sie ergänzen damit den Fuhrpark, der bisher aus fünf Elektro-Autos und fünf Pedelecs besteht. „Wir haben jetzt für jede Fahrt das passende Gefährt“, meint Stahl.

Stadtmitarbeiter, die einen der Segways fahren möchten, müssen zuvor eine eintägige Schulung belegen und bekommen danach eine Art Führerschein für das Fahrzeug ausgehändigt. Dann können sie in einem Kalender eintragen, wann sie denn das Mobil für ihre Arbeit nutzen möchten.

Ralf Wehrenberg von der Stadtentwässerung kann sich bereits gut vorstellen, die Segways in seinem Arbeitsbereich zu verwenden: „Wir müssen schnell auf Baustellen sein, da ist so etwas praktisch“, sagt er. Außerdem würde so die Parkplatzsuche vermieden.

Auch das Ordnungsamt, das unter anderem parkende Autos kontrolliert, soll mit den Segways durch das Stadtgebiet fahren. „Von ihnen aus hat man eine gute Übersicht, sodass der Verkehr schnell eingesehen werden kann“, sagt Stahl. Zudem könnten sie auf der Stelle wenden und sind bis zu 20 Stundenkilometer schnell. Die Fahrzeuge können zudem nicht nur auf Straßen, sondern auch in unwegsamerem Gelände wie Parks und Grünflächen sowie in Fußgängerzonen fahren. Also auch eine ideale Ergänzung für die Langenhagener Parkranger.

7.000 Euro kostet ein Segway. Die Anschaffung ist Teil des Mobilitätskonzeptes der Stadt, das auch Elektrofahrzeuge vorsieht. Seinen Fahrzeugpool will die Stadt noch in diesem Jahr auf insgesamt zehn E-Autos plus Pedelecs und Segways erweitern – fünf Autos will sie also noch anschaffen, kündigt die Verwaltung an.

Von Elena Everding

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